Die Bundesregierung will die Förderung von Games-Entwicklungen in Deutschland deutlich ausweiten. Ab 2026 sollen jährlich 125 Millionen Euro bereitstehen.
Im aktuellen Haushaltsentwurf ist vorgesehen, das Förderbudget für Computerspiele in diesem Jahr auf 88 Millionen Euro zu erhöhen. Ab 2026 sind sogar 125 Millionen Euro pro Jahr eingeplant. Damit reagiert die Politik auf die anhaltend hohe Nachfrage und langjährige Forderungen nach einer verlässlichen und planbaren Förderung.
Wichtige Zahlen:
- 88 Mio. € Fördermittel: Diese Summe ist im Bundeshaushalt 2025 für Games-Projekte vorgesehen.
- Ab 2026 jährlich 125 Mio. €: Das entspricht den Empfehlungen des game e.V. und soll Planungssicherheit schaffen.
- 52 % Wachstum: Diese Zahl bezieht sich auf deutsche Entwicklerstudios zwischen 2020 und 2023 – zuletzt gab es jedoch einen starken Rückgang bei Neugründungen durch die Förderstopps.
Steuerliche Förderung als nächster Schritt
Mit der deutlichen Aufstockung des Budgets setzt die Bundesregierung ein klares Signal an die Branche. Die neuen Mittel sollen nicht nur laufende Projekte absichern, sondern auch wieder mehr Gründungen ermöglichen – nachdem zuletzt Antragsstopps und Unsicherheiten das Wachstum gebremst hatten.
Langfristig ist zudem eine steuerliche Games-Förderung geplant, wie sie international bereits üblich ist. Ein entsprechendes Konzept liegt vor; bis zur Umsetzung soll das erhöhte Budget den Standort Deutschland wettbewerbsfähig halten und EntwicklerInnen neue Chancen eröffnen.
Nachdem das überarbeitete Förderprogramm des Bundes von der EU-Kommission abgesegnet worden war, können seit dem 30. Dezember 2024 wieder neue Anträge eingereicht werden.

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