Das SpeakerInnen-Lineup der Portside Assembly 2026. Quelle/Autor: Gamecity Hamburg / Portside Assembly

Schiff ahoi für Indies: Die Portside Game Assembly veröffentlicht das offizielle Konferenz Programm

Ende Juni verwandelt sich der Hamburger Hafen wieder in einen schwimmenden Hub für die Games-BrancheDie zweite Ausgabe der Portside Game Assembly richtet sich gezielt an etablierte Branchen-Profis und bietet ein Programm voller hochkarätiger Postmortems und Roundtables. Wer dieses Jahr bei den SpeakerInnen an Bord ist, erfahrt ihr hier.

Wer schon einmal ein eigenes Indie-Studio gegründet oder skaliert hat, weiß: Der Austausch mit Gleichgesinnten ist oft Gold wert und verhindert, dass man dieselben Fehler wie andere macht. Genau hier setzt die Hamburg Kreativ Gesellschaft mit ihrer Standortinitiative Gamecity Hamburg an. Am 25. und 26. Juni 2026 laden sie zur zweiten Auflage der Portside Game Assembly. Das Besondere an diesem Game-Event: Die B2B-Konferenz findet zu weiten Teilen auf dem Wasser statt – genauer gesagt an Bord der MS Princess, die während der Vorträge durch den Hamburger Hafen schippert.

Impulse für die Spieleentwicklung und offene Diskussionsrunden

Der inhaltliche Fokus liegt klar auf den Herausforderungen erfahrener Studio-Leitungen. Bei den angekündigten Impulsvorträgen geht es tief in die Praxis der Spieleentwicklung. So werden beispielsweise Rebecca Lautner vom schwedischen Studio Landfall (bekannt für PEAK) und Solo-Entwickler Tomas Sala (The Falconeer) darüber diskutieren, wie sich die Arbeitsprozesse bei schnell entwickelten Hit-Titeln von jahrelangen Langzeitprojekten unterscheiden. Auch das Thema Fortsetzungen steht auf dem Plan: Mark Cooke von Shiny Shoe und Isra Mallén von Digital Sun teilen ihre Erfahrungen dazu, wie man mit Monster Train 2 oder Moonlighter 2 mutig an erfolgreiche Vorgänger anknüpft.

Flankiert werden diese Talks von Roundtables zu brandheißen Themen wie dem KI-Einsatz in der Indie-Entwicklung oder durchdachten Post-Launch-Strategien, die von Industrie-Veteranen moderiert werden.

Starkes Line-up für die deutsche Games-Branche

Dass das Konzept Anklang findet, zeigt die hochkarätige Gästeliste. Über 60 Studios aus 13 Ländern haben ihr Kommen bereits zugesagt, darunter internationale Branchengrößen wie Massive Monster (Cult of the Lamb) oder Amanita Design (Samorost).

Besonders erfreulich ist die starke Präsenz aus Deutschland. Mit dabei sind unter anderem Bippinbits aus Dresden (Dome KeeperPVKK), neoludic games (Tiny Book Shop) und die Lokalmatadoren von Overhype Studios (MENACEBattle Brothers). Für die deutsche Games-Branche ist dieses Aufgebot eine hervorragende Gelegenheit, internationale Kontakte auf Augenhöhe zu knüpfen, ohne direkt auf eine teure Messe in die USA fliegen zu müssen.

Tickets, Party und Karriere-Chancen am Hafen

Wichtig für eure Planung: Die eigentliche Konferenz an Bord der MS Princess richtet sich exklusiv an GründerInnen und Studio-Leitungen. Die Teilnahme kostet 349 Euro zuzüglich Steuern und setzt eine vorherige Registrierung und Kuratierung voraus.

Doch auch für den Branchennachwuchs, DienstleisterInnen und weitere Professionals gibt es offene Andockstellen. So könnt ihr euch separat für den Networking Brunch im Restaurant Alte Liebe oder die abendliche Games Industry Party auf dem Eventschiff MS Stubnitz einkaufen. Bei der Party spendieren die Overhype Studios zudem allen Gästen ein Freigetränk – ein perfekter, ungezwungener Rahmen also, um in entspannter Atmosphäre die eigene Karriere oder das nächste Projekt voranzutreiben.

Hier findet ihr das vollständige Programm, die Übersicht aller teilnehmenden Teams sowie den Link zur Registrierung.

Quelle: Pressemitteilung Gamecity Hamburg

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