In diesem Artikel verraten wir euch, was genau ein(e) Game DesignerIn macht und welche Schritte ihr unternehmen solltet, wenn ihr in diesem wichtigen Job in der Games-Branche arbeiten wollt.
Ohne Game DesignerIn kein Game Design. Kein Wunder also, dass die Meisten, die sich für Spieleentwicklung interessieren, als erstes an den Beruf Game DesignerIn denken. Damit ihr euch ein besseres Bild von der Tätigkeit machen könnt, erklären wir euch, wie die Arbeit eines Game Designers aussieht und welche Ausbildungsmöglichkeiten es gibt.
Das macht ein(e) Game DesignerIn
Die Aufgabe von Game DesignerInnen besteht darin, Videospiele zu konzipieren und zu entwickeln. Sie sind verantwortlich für die Gestaltung des Spielkonzepts, der Spielmechanik, der Level- und Charakterdesigns sowie der Storyline. Game DesignerInnen arbeiten eng mit quasi allen anderen Mitgliedern des Entwicklungsteams zusammen und nehmen eine zentrale Rolle ein.
Das muss ein(e) Game DesignerIn können
Ein(e) Game DesignerIn muss über eine breite Palette von Fähigkeiten und Kenntnissen verfügen. Dazu gehören Kreativität, Problemlösungsorientierung, technisches Verständnis, eine gute Kommunikation und ein Wissen über die Bedürfnisse und Vorlieben von SpielerInnen. Ihr müsst in der Lage sein, Ideen zu entwickeln und diese in ein spielbares Konzept umzusetzen. Dabei muss das Produkt in einem Feedback-Loop mit dem Team, TesterInnen und SpielerInnen immer weiter verbessert werden.
Zum Grundwissen eines jeden Game Desginers/einer jeden Game DesignerIn gehört ein Gefühl dafür, welche Spielmechaniken für welche Zielgruppen besonders geeignet sind. Einen Einblick zu diesem Themengebiet gibt unser Artikel über die vier SpielerInnen-Typen nach Bartle.
So werdet ihr Game DesignerIn
Um Game DesignerIn zu werden, gibt es verschiedene Ausbildungsoptionen. Eine Möglichkeit ist ein Studium im Fach Game Design oder Game-Development. Es gibt zahlreiche Hochschulen und Universitäten, die spezielle Studiengänge in diesem Bereich anbieten. Diese Studiengänge vermitteln den Studierenden sowohl theoretisches Wissen als auch praktische Fähigkeiten in den Bereichen Game-Design, Programmierung, Grafik-Design und Projekt-Management.
Ein weiterer Weg, um Game DesignerIn zu werden, ist der Einstieg über eine Ausbildung oder ein Praktikum in der Spieleindustrie. Viele Unternehmen bieten Ausbildungsplätze oder Praktika für angehende Game DesignerInnen an, um ihnen die Möglichkeit zu geben, praktische Erfahrungen zu sammeln und ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln. In der Regel ist das eine gute Möglichkeit, in die Spieleindustrie einzusteigen und erste Kontakte zu knüpfen.
Das könnt ihr sonst noch tun
Neben einer formalen Ausbildung ist es auch wichtig, als Game DesignerIn über praktische Erfahrungen zu verfügen. Dies kann durch die Entwicklung eigener Spieleprojekte, die Teilnahme an Game-Jams (siehe unser how to Game-Jam) oder die Zusammenarbeit mit anderen Entwicklern erreicht werden. Durch solche Aktivitäten können angehende Game DesignerInnen ihre Fähigkeiten weiterentwickeln, ihr Portfolio aufbauen und potenziellen Arbeitgebern zeigen, dass sie über praktische Erfahrungen verfügen.
Zudem ist es wichtig, sich über die neuesten Trends und Entwicklungen in der Spieleindustrie auf dem Laufenden zu halten. Die Spieleindustrie ist sehr dynamisch und entwickelt sich ständig weiter. Game DesignerInnen sollten daher regelmäßig neue Spiele spielen, Fachzeitschriften und Blogs (wie diesen hier 😉) lesen sowie an Konferenzen, Veranstaltungen und Messen teilnehmen, um auf dem neuesten Stand zu bleiben und sich inspirieren zu lassen.
Das verdient ein(e) Game DesignerIn
Die Gehälter für Game DesignerInnnen variieren je nach Erfahrung, Standort und Arbeitgeber. Das Einstiegsgehalt liegt in der Regel bei etwa 30.000 bis 40.000 Euro pro Jahr. Mit genug Erfahrung könnt ihr bis zu 70.000 Euro verdienen.
Weitere Berufe in der Games-Branche:

3 thoughts on “Job-Profil: Game DesignerIn”