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Hessen Serious Game fördert 7 Projekte

Sieben Entwickler aus Hessen erhalten vom frisch ins Leben gerufene Förderprogramm "HESSEN serious GAME" insgesamt 325.000 Euro für ihre Games-Projekte.

Mit 325.000 Euro steigt Hessen nun endlich in die Games-Förderung ein. Sieben Entwickler-Teams profitieren erstmalig vom Förderprogramm “HESSEN serious GAME” des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, das sich vordergründig an Spielprojekte richtet, die nicht nur Unterhalten wollen.

Bereits im Haushaltsplan 2018 war eine hessische Games-Förderung von jährlich 200.000 Euro vorgesehen. Drei Jahre lang scheiterte das Vorhaben an mangelnden Richtlinien für das Programm. Nun wird es endlich umgesetzt.

Als kleine Entschädigung für das lange Warten, fällt die Ausschüttung im ersten Jahr besonders großzügig aus: das Wirtschaftsministerium stockte die geplante Fördersumme um 125.000 Euro auf insgesamt 325.000 Euro auf.

Das dürfte auch die hessische Standort-Initiative gamearea-HESSEN etwas positiver Stimmen, die das Programm zuletzt in verschiedenen Punkten kritisierte.

Unter anderem sieht Vorstandsvorsitzender Stefan Marcinek, Geschäftsführer von Assemble Entertainment, eine jährliche Fördersumme von 2 Millionen Euro als notwendig an, um im Wettbewerb mit anderen Bundesländern bestehen zu können. Davon sind die 325.000 noch weit entfernt.

Der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Bündnis 90/Grüne) sieht, wie wichtig eine starke hessische Games-Branche ist und möchte vor allem junge Unternehmen gezielt fördern:

“Mit diesem Programm wollen wir die hessische Computerspielbranche in einem interessanten Wachstumsmarkt unterstützen. Gerade junge Unternehmen können davon profitieren.”

Diese Projekte werden gefördert

13 Anträge gingen nach dem Bewerbungsaufruf des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen ein. Eine Fachjury mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Games-Branche, von Hochschulen sowie aus dem Ministerium wählten nach eingängiger Prüfung und Bewertung sieben davon aus:

  • Endzone. A World Apart – Gentlymad (Wiesbaden) – postapokalyptisches Aufbau-Strategiespiel
  • FwESI – Cininet UG (Kassel) – Feuerwehreinsatz-Trainingssimulation
  • H.O.P.E. (Humans of Planet Earth) – O.P.E. UG (Wiesbaden) – zwei neue Module für die Klimaschutz-Abenteuer-Lern-App
  • Rehab Hero – acction GmbH (Rodgau) – Erweiterung ihres Spiels zum Einsatz als Unterstützung der physiotherapeutischen Rehabilitation bei Gelenkbeschwerden
  • t.b.a. – EduTecs GmbH (Fulda) – Lern- und Spiele-App zur Vorbereitung auf die IHK-Abschlussprüfung von Industriekaufleuten
  • Tetra Musicus Momem_Game_21 – Cosalux (Offenbach) – App für die spielerischen Vermittlung von Musikwissen
  • Virutal Room of Errors – The Vatrix (Frankfurt)- VR-Game für die Aus- und Weiterbildung von medizinischem Personal

Quelle: Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen/Land Hessen

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