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Umsatz mit Gaming-Online-Diensten steigt um 50 Prozent

Online-Gaming-Services: Nach Angaben des game - Verband der deutschen Games-Branche legte der Umsatz in diesem Bereich im Corona-Jahr 2020 kräftig zu.

Das Angebot von Online-Services im Gamingbereich wie Cloud-Gaming- und Online-Gaming-Dienste sowie Gaming-Abos erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Im Vergleich zum Vorjahr konnte nach Angaben des game – Verband der deutschen Games-Branche der Umsatz in diesem Segment nahezu verdoppelt werden.

Gaming-Online-Dienste waren schon vor Corona auf dem Vormarsch, haben durch den Lockdown aber noch mehr an Bedeutung gewonnen. Bereits 2018 wurden damit 353 Millionen Euro Umsatz erzielt.

Im Folgejahr stieg der Umsatz um 31 Prozent auf 461 Millionen Euro. Dieser Rekord konnte nun im Corona-Jahr 2020 mit einem Wachstum um weitere 50 Prozent auf 692 Millionen noch einmal getoppt werden.

Starkes Umsatzplus in allen Bereichen

Das größte Wachstum konnte im Bereich Cloud-Gaming-Dienste erzielt werden. Angebote wie PlayStation Now, Google Stadia, Nvidia GeForce Now oder Telekom MagentaGaming ermöglichen es Spielerinnen und Spielern standortungebunden auf ihre Spielebibliothek zuzugreifen.

Dank einer Cloud ist keine leistungsstarke Hardware mehr notwendig, um Games ohne Qualitätseinbußen mit maximaler Grafikeinstellung genießen zu können. Vorausgesetzt, die Internetverbindung ist schnell und stabil genug.

Den größten Anteil am Umsatzplus (mit 439 Millionen Euro) hatten jedoch nach wie vor Online-Gaming-Dienste wie Playstation Plus, Xbox Live Gold oder Nintendo Switch Online.

Doch auch der Teilmarkt der Gaming-Abo-Dienste wie Xbox Game Pass (Ultimate), EA Play (Pro) oder Ubisoft + werden deutlich häufiger genutzt als in den Vorjahren. Während 2018 “nur” 45 Millionen in diesem Bereich erwirtschaftet wurden, stieg der Umsatz hier auf mittlerweile 181 Millionen Euro im Jahr 2020.

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Die Grafik veranschaulicht, wie enorm das Wachstum auf allen Teilmäkrten der Gaming-Online-Dienste in den letzten Jahren war. Quelle/Autor: https://www.game.de

Den Hauptanteil des Gesamtumsatzes auf dem Games-Markt von 8,5 Milliarden Euro machten 2020 zwar In-Game-Käufe und Hardware aus, doch entwickeln sich Online-Services immer mehr zu einer wichtigen Säule der Spieleindustrie.

Felix Falk, Geschäftsführer beim game, prognostiziert auch für die kommende Jahre ein starkes Wachstum in diesem Segment: “So steigt das Interesse an Cloud-Gaming, das sich aktuell noch in einer frühen Marktphase befindet. Zudem etablieren sich auch immer stärker Gaming-Abo-Dienste, bei denen die Spielerinnen und Spieler für einen festen Betrag pro Monat Zugriff auf eine große Auswahl an Titeln bekommen.”

Quelle: game – Verband der deutschen Games-Branche

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