Das sind die neuen Förderrichtlinien des Bundes für Games
Neue Regeln und Unklarheiten im Bezug auf die Bundesförderung machen es der deutschen Games-Branche in Zukunft noch schwieriger. Experten fordern Steuermaßnahmen als Ausgleich.
Neue Regeln und Unklarheiten im Bezug auf die Bundesförderung machen es der deutschen Games-Branche in Zukunft noch schwieriger. Experten fordern Steuermaßnahmen als Ausgleich.
In der ersten Jahreshälfte konnte die Games-Branche in Deutschland einen Umsatz von rund 4,3 Milliarden Euro verzeichnen. Das sind 6 Prozent weniger als 2023.
Im Vergleich zu 2020 gibt es 65 Prozent weniger Neugründungen in der deutschen Games-Industrie. Das Schwächeln der Games-Förderung könnte ein Grund sein.
Die Bundesregierung hat den Haushaltsentwurf für 2025 vorgelegt – und für die Games-Industrie enthält dieser leider keine guten Neuigkeiten.
Das Games-Referat ist keine Eigenständige Abteilung innerhalb des Wirtschaftsministeriums mehr. Die Entscheidung kommt bei Vertretern der Branche nicht gut an.
Viele Politiker und Politikerinnen versprachen auf dem Sommerfest des game ihren Einsatz für die deutsche Videospiel-Branche. Unter anderem soll es eine Absenkung der Mindestprojektgröße geben, aber genügt das?
Hessen ist einer der stärksten Games-Standorte in Deutschland, wird von der Politik aber nicht genügend unterstützt. Auch deshalb ist die Gamearea Hessen nun passé und stellt sich als Game Hessen unter den Schirm des großen Game-Verbands.
Im Internationalen Vergleich hinkt Deutschland in Sachen Games-Förderungen deutlich hinterher. Neue Vergleiche mit anderen Industrienationen zeichnen ein düsteres Bild.
Die Zahl der Spieleunternehmen in Deutschland ist innerhalb eines Jahres um mehr als 15 Prozent gestiegen. Zudem sind bei Studios und Publishern 7 Prozent mehr Menschen angestellt.
Musik, Film, Buch: Für alle diese Medien gibt es sogenannte Verwertungsgesellschaften, die den Schöpfern zusätzliche Einnahmen einbringen. Der Branchen-Verband game setzt ein ähnliches Modell nun für Videospiele um.