Die Bundesregierung hat den Haushaltsentwurf für 2025 vorgelegt – und für die Games-Industrie enthält dieser leider keine guten Neuigkeiten.
Kaum liegen die heute im Bundeskabinett beschlossenen finanziellen Pläne auf dem Tisch, hagelt es Kritik aus der Games-Industrie, der diese so gar nicht schmecken dürften. Das Gegenteil ist der Fall: Laut dem game-Verband sorgen diese für weitere Unsicherheiten in der ohnehin bereits gebeutelten Branche.
Das wurde vom Bund beschlossen
Wie gehabt werden ab 2025 durch das Wirtschaftsministerium rund 50 Millionen Euro für die Games-Förderung bereitgestellt. Deutlich weniger, als laut einer durch das Ministerium selbst beauftragten Evaluation notwendig wäre. Zwar gibt es in Zukunft nicht weniger Geld, aber da die Entwicklungskosten weiter steigen dürften, wird sich die Situation für deutsche Studios und Publisher trotzdem eher verschlechtern.
Das sagt der game-Verband, der die schnelle Umsetzung einer steuerlichen Förderung fordert: „Mit diesem Haushaltsentwurf lässt die Bundesregierung nach ihrer guten und klaren Positionierung zur Games-Politik in der jüngsten Wachstumsinitiative die entsprechende Umsetzung in ihrem Haushaltsentwurf leider vermissen. Dabei würde die zeitnahe Einführung der steuerlichen Förderung viele der bestehenden Probleme lösen. Die Fördermittel im Wirtschaftsministerium bleiben so auch 2025 deutlich unter dem tatsächlichen Bedarf und Deutschland stellt damit weiterhin nur rund ein Viertel dessen bereit, was andere, erfolgreiche Games-Standorte weltweit seit Jahren investieren.“
Zuletzt gab es bereits Kritik, weil das Games-Referat abgeschafft und einer anderen Abteilung unterstellt wird.

One thought on “Haushaltsentwurf der Bundesregierung: game kritisiert aktuelles Fördermodell”