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Gamearea Hessen löst sich auf und wird Game Hessen [HE]

Hessen ist einer der stärksten Games-Standorte in Deutschland, wird von der Politik aber nicht genügend unterstützt. Auch deshalb ist die Gamearea Hessen nun passé und stellt sich als Game Hessen unter den Schirm des großen Game-Verbands.

Die Games-Industrie konsolidiert sich. Das gilt nicht nur für Publisher, sondern auch für Verbände, die als Ansprechpartner für alle Mitglieder der Branche fungieren. In Deutschland nimmt der Game-Verband eine immer größere Rolle ein, die immer weiter wächst. Der neueste Zugang ist Game Hessen, der aus der Auflösung der Gamearea Hessen hervorgeht. Somit kommt der Game jetzt auf acht regionale Vertretungen (via Game):

  • Game Hessen
  • Game Rheinland-Pfalz
  • Game Schleswig-Holstein
  • Game Hamburg
  • Game Norddeutschland
  • Game Berlin-Brandenburg
  • Game Baden-Wüthemberg
  • Game Saarland

Erst im Juni wurde Deck13-Gründer Jan Klose an die Spitze der Gamearea gewählt. Gemeinsam mit der bisherigen Vize-Leiterin Claudia Stricker wird er weiterhin als Ansprechpartner dienen.

Darum hat sich die Gamearea Hessen aufgelöst

Im Januar 2024 sollen die Ziele der Neuausrichtung ausgearbeitet werden. Vor allem an die Politik sollen konkreten Forderungen formuliert werden. Trotz der vielen großen Games-Unternehmen in dem Bundesland, wurde die Branche von der Regierung stiefmütterlich behandelt. Zum Beispiel gibt es in Hessen keine umfangreiche Games-Förderung wie in anderen Ländern. Hinzu kommt, dass es mit der Bildung der neuen Landesregierung vermutlich auch ein anderer Ansprechpartner geben wird. Der ideale Zeitpunkt also für einen Austausch.

Das Votum der Mitglieder von Gamearea Hessen ist eindeutig: Wir wollen den nächsten Schritt gehen und unsere Kräfte vereinen. Die lokalen Akteure können so optimal von der Expertise und Stärke des Game-Verbandes profitieren, um auch in Hessen endlich weiter voranzukommen. Die beachtlichen Fortschritte der anderen Game Regionalvertretungen zeigen, dass wir auf diesem Weg vor allem bei politischen Themen mehr erreichen können.

Claudia Stricker

Die Games-Unternehmen in Hessen brauchen eine bessere regionale Games-Förderung, klar benannte Ansprechpersonen in den Ministerien und Verwaltungen sowie öffentlich unterstütze Netzwerkstrukturen und Initiativen wie sie in anderen Bundesländern längst vorhanden sind. Als Regionalvertretung Game Hessen wollen wir dies zusammen mit dem Game-Verband jetzt verstärkt in Angriff nehmen.

Jan Klose

In der Gamearea Hessen waren vor allem große Firmen vertreten, die auch ohne einen Verband überleben können. Von daher könnte die Auflösung eine Chance sein, auch kleinere Studios und Unternehmen mit ins Boot zu holen. Diese muss allerdings auch genutzt werden.

Quelle: game

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