Der ARD Game Jam 2026, organisiert von PULS. Quelle/Autor: ARD/BR

ARD Game Jam 2026: PULS lädt zum 48-Stunden-Dev-Sprint inkl. Preisgeld

Wer seine Fähigkeiten im Sprint-Format auf die Probe stellen möchte, sollte sich das Wochenende vom 21. bis 23. August dick im Kalender markieren: Der ARD Game Jam geht in die nächste Runde und lockt mit 2.500 Euro Preisgeld. Dieses Jahr mit klaren Regeln zum Einsatz von KI.

Für viele kreative Köpfe in der Spieleentwicklung sind Game Jams der ideale Sandkasten, um neue Ideen ohne finanziellen Druck auszuprobieren. Oft entsteht aus einem kleinen Prototyp später ein vollwertiger Release, der den Startschuss für eine echte Karriere bedeutet. Genau diese Experimentierfreude möchte PULS Gaming Analyse, das junge Content-Netzwerk des Bayerischen Rundfunks, fördern und veranstaltet 2026 erneut den ARD Game Jam. Nachdem im vergangenen Jahr bereits über 670 Teilnehmende mehr als 160 Spiele programmierten, bekommt die hiesige Community auch dieses Jahr wieder eine große Bühne.

An die Laptops, fertig, los!

Das offizielle, noch geheime Thema des Wettbewerbs wird am 21. August 2026 um 19:00 Uhr live auf dem Twitch-Kanal der ARD verkündet. Ab diesem Moment haben die Teams, die aus bis zu fünf Personen bestehen dürfen, exakt 48 Stunden Zeit. Die Herausforderung dabei: Das fertige Projekt muss am Ende direkt im Browser spielbar sein und fristgerecht am Sonntagabend über die Plattform itch.io eingereicht werden. Für angehende Game-Devs ist dieser enge Rahmen ein fantastisches Training, um sich auf das Wesentliche zu fokussieren und schnelle Entscheidungen zu treffen.

Zu gewinnen gibt es in fünf Kategorien insgesamt 2.500 Euro. Um für diese Preisgelder infrage zu kommen, muss mindestens ein Mitglied des Teams einen Wohnsitz in Deutschland sowie eine deutsche IBAN vorweisen. Besonders sympathisch und extrem wichtig für die Indie-Entwicklung: Alle Rechte an den entstandenen Spielen verbleiben zu 100 Prozent bei den MacherInnen.

Auch beim Thema Werkzeuge zeigen die OrganisatorInnen klare Kante. Vorgefertigte Assets sind erlaubt, sofern die Nutzungsrechte vorliegen und Quellen genannt werden. Der Einsatz von generativer KI für Grafik oder Audio ist hingegen ausdrücklich nicht erwünscht und muss, falls doch verwendet, transparent inklusive der eingesetzten Tools offengelegt werden. Explizit ausgeschlossen sind zudem NSFW-Inhalte oder diskriminierende Themen.

Unterstützt von JournalistInnen und Institutionen

Dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk der Szene eine solche Plattform bietet, ist ein starkes Signal für die Games-Kultur. Robin Köhler, Teamlead bei PULS Gaming Analyse, freut sich darauf, den EntwicklerInnen eine Bühne zu geben und ist gespannt auf die Einreichungen. Begleitet wird das Wochenende durch Streams der Hosts Bertan „Berti“ Sivrikaya und Janina Hille, die bei PULS wöchentlich Gaming-Trends analysieren.

Bewertet werden die Browser-Games anschließend von einer breit aufgestellten Jury. Mit dabei sind unter anderem Lena Fischer vom CreatiF Center, Rudolf Inderst von der Hochschule Neu-Ulm, Kim Fóri (Jugendfestivalleitung Gamesfestival 2026) sowie der Moderator und Game Designer Andreas Suika und die Professorin Anna Rebecca Unterholzner. Flankiert wird der Jam zudem von Partnern wie dem game – Verband der deutschen Games-Branche und Games/Bavaria.

Die feierliche Bekanntgabe der GewinnerInnen findet am 28. August 2026 ebenfalls auf Twitch statt. Wer Lust hat, sich die Nächte mit Code, Pixeln und reichlich Kaffee um die Ohren zu schlagen, kann sich ab sofort auf itch.io anmelden. News gibt es auf der Jam-Seite und im Discord.

Weitere Informationen, die vollständigen Teilnahmebedingungen sowie den direkten Link zur Anmeldung findet ihr auf der offiziellen Seite des ARD Game Jam 2026.

Quelle: Ankündigung PULS Gaming Analyse / BR

Kommentar verfassen

Back To Top

Entdecke mehr von gamerrepublic.de

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen