Das Logo der Serious Play Conference. Quelle/Autor: Serious Play Conference

Serious Play Conference-Format kommt 2026 nach Mainz

Das zentrale Event für Serious Games wagt den Sprung aus Nordamerika über den großen Teich. Im Juni 2026 feiert die Serious Play Conference ihre europäische Premiere. Zwei Tage lang dreht sich alles um die Frage, wie Spieleentwicklung und Gamification in Bereichen wie Bildung, Forschung und Politik eingesetzt werden können. Auch für Indie-EntwicklerInnen gibt es dort extrem spannende Anknüpfungspunkte.

In den USA ist das globale Format für den Austausch über Serious Games bereits ein absoluter Gigant: Mit drei Tagen, sechs Bühnen und einem Spektrum, das von Gesundheitswesen über Education bis hin zum Militär reicht, setzt die Konferenz Maßstäbe. Nun bekommt das Event endlich einen europäischen Ableger. Am 18. und 19. Juni 2026 verwandelt sich das Kulturzentrum Mainz (KUZ) in den zentralen Treffpunkt für alle, die wissen, dass Games mehr sind als reines Entertainment. Unterstützt von starken Partnern wie der Medienförderung RLP, der Innovationsagentur RLP, dem Wirtschaftsministerium Rheinland-Pfalz sowie Ubisoft, soll hier eine neue globale Plattform für die Games-Wirtschaft entstehen.

Das Konzept: Spielend über den eigenen Tellerrand blicken

Unter dem Credo Practical Cases gilt ganz klar: Learning by doing. In interaktiven Workshops, geleitet von ExpertInnen und InnovatorInnen, erweitert ihr euer Handwerkszeug. Im Fokus stehen fundierte Fallstudien und handfeste Praxisbeispiele, die euch in der täglichen Spieleproduktion direkt weiterhelfen. Die Workshop-Themen decken dabei ein breites Feld ab – von Escape Room- und Experience-Design über Augmented Reality (AR) in der Bildung bis hin zu Game-Based Learning und ethischen Implikationen im Gesundheitsmanagement. Dazu gibt es noch verschiedene andere Angebote wie Design-Sprints, Inspiration Talks oder das experimentelle Format „Walk&Talk“, bei dem Teilnehmende mit ExpertInnen am Rhein entspannt flanieren und, Aristoteles lässt grüßen, im Dialog ihren Horizont erweitern können.

Die zweite Säule bildet das branchenübergreifende Lernen (Diverse Sectors). Innovation entsteht meist an den Schnittstellen. In insgesamt fünf verschiedenen Tracks (Game Devs, Unternehmen, Research, Politics/Government und Internationale Zusammenarbeit) bietet das Event einen Panoramablick auf reale Erfolgsgeschichten – von Kultureinrichtungen und NGOs bis hin zu Regierungen. Hier zeigt sich die ganze Bandbreite der Computerspielwissenschaften und der angewandten Gamification.

Zusammengehalten wird das Ganze durch die dritte Säule: die Community. Sie bildet das pulsierende Herz der Veranstaltung. Die Konferenz bringt Akteure zusammen, die eine gemeinsame Leidenschaft für spielerische Lösungsansätze teilen. Durch gezielte Networking-Formate entsteht ein Raum für den direkten Austausch von neuen Strategien und Ideen.

Das Programm: Von AkademikerInnen bis Zock-Stationen

Dass Serious Games längst ein globales Millionen-Business sind, zeigt ein Blick auf die bisher bestätigten SpeakerInnen. Die Konferenz vereint internationale Branchen-Größen mit starken regionalen Forschungstreibern.

Mit dabei sind unter anderem Karsten Lehmann (Public Affairs Director bei Ubisoft), der die Brücke zwischen Industrie und Gesellschaft schlägt, sowie Corrie Green (Senior Developer Advocate bei Unity Technologies), die tiefe technische Einblicke in moderne Engine-Workflows liefert. Auch die internationale Szene ist stark vertreten, etwa mit Sho Sato (IGDA Japan) oder dem niederländischen Experience-Designer Michiel van Eunen.
Gleichzeitig zeigt die Region Rhein-Main ihre akademischen Muskeln: Mit Dr. Stefan Göbel (Head of Serious Games an der TU Darmstadt), Prof. Stephan Jacob (Hochschule Darmstadt) und Dr. Sabiha Ghellal (Hochschule der Medien Stuttgart) sind absolute Koryphäen der deutschen Hochschullandschaft an Bord. Die Liste mit allen Vortragenden findet ihr hier.

Doch es wird nicht nur geredet, sondern auch gezockt: In einer eigens eingerichteten Arcade und Exhibition-Area können über 20 aktuelle Serious Games direkt vor Ort angespielt und analysiert werden.

Ein absolutes Highlight für jedes Indie-Studio mit gesellschaftlichem Impact ist zudem die Verleihung der International Serious Play Awards. Hier werden herausragende Projekte in den Kategorien Training, Healthcare, Culture und SDGs (Sustainable Development Goals) ausgezeichnet – eine perfekte Bühne für euer Studio! Wer zudem nach Partnerschaften abseits der klassischen Branche sucht, kann sich auf Schwergewichte wie das World Food Programme oder die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) freuen.

Mehr Details zum Programm gibt’s auf der Homepage.

Tickets, Rabatte und Networking für den Nachwuchs

Um insbesondere junge Talente und ForscherInnen der deutschen Spielebranche zu fördern, legen die Veranstalter großen Wert auf zugängliche Preise: Es gibt spezielle, stark vergünstigte Ticket-Raten für SchülerInnen, Studierende, AkademikerInnen sowie für Gruppen. Solltet ihr als Indie-Team, Studiengang oder Firma gemeinsam anreisen wollen, empfiehlt es sich, das Team vorab direkt unter info@seriousplayconf.com für entsprechende Gruppen-Deals zu kontaktieren.

Und jetzt kommt das Beste an diesem Artikel: Mit dem Code GAMERREPUBLIC20 bekommt ihr, die gamerrepublic-Community, exklusiv 20 Prozent Rabatt auf eure Tickets!

Dafür müsst ihr nichts weiter tun, als beim Ticketkauf den Code einzugeben. Hier geht’s direkt zum Ticketshop.

Alle Informationen findet ihr auch auf der Homepage der Serious Play Conference.

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