Wer an der Uni „was mit Games“ macht, kämpft oft als EinzelgängerIn am eigenen Fachbereich. Das soll sich nun ändern: Die Deutsche Gesellschaft für Spielwissenschaft (DGSW) hat ihre offizielle Gründungsphase abgeschlossen und nimmt ab sofort neue Mitglieder auf. Wer sich akademisch mit dem Medium auseinandersetzt, findet hier ab sofort ein starkes Netzwerk.
Egal ob im Studiengang Game Design, in der Pädagogik, Kunst oder den klassischen MINT-Fächern – die Erforschung von Spielen (egal ob digital oder analog) passiert in Deutschland oft multidisziplinär. Die Deutsche Gesellschaft für Spielwissenschaft tritt an, um genau diese unterschiedlichen Disziplinen unter einem Dach zu bündeln. Das klare Ziel: der „Game Science“ gemeinsam mehr Sichtbarkeit verschaffen und das Thema noch fester in Forschung und Lehre verankern.
Kein Professoren-Titel nötig
Ihr müsst keinen eigenen Lehrstuhl innehaben, um dort mitzumischen. Die DGSW richtet sich explizit an alle, die sich im akademischen Umfeld mit Spielen auseinandersetzen – das schließt engagierte StudentInnen ganz ausdrücklich mit ein.
Dass der Verband nicht nur auf dem Papier existiert, zeigt der Blick hinter die Kulissen der letzten Wochen. Die ersten Arbeitsgruppen – unter anderem zu den Themen Serious Games, Fachkonferenzen und Förderung – haben ihre Arbeit bereits aufgenommen. Zudem wurden erste Förderanträge eingereicht, Gespräche mit der Politik geführt und Aktionen für die kommende gamescom in Köln geplant. Wer also aktiv mitgestalten will, wie die Spielforschung in Deutschland in den nächsten Jahren aussieht, findet jetzt den perfekten Einstiegszeitpunkt.
Alle Informationen zu den Zielen des Verbandes und das Formular für den Beitritt findet ihr direkt hier auf der Anmeldeseite der DGSW.
Quelle: LinkedIn / DGSW
