Wie jedes Jahr hat der game – Verband der deutschen Games-Branche im August seinen Jahresrückblick veröffentlicht. Darin bietet er einen umfassenden Überblick über die Entwicklungen der deutschen Games-Branche im letzten Jahr. Zudem enthält er Informationen zu den umfassenden Initiativen des Branchen-Verbands. Ebenfalls im August erschien der erste game-Tranzparenz-Report, der eine detaillierte Aufstellung aller Arbeitsbereiche sowie deren Ergebnisse liefert.
Der Jahresreport basiert auf Erkenntnissen aus der Studie Die Games-Branche in Deutschland 2025, die vom game e.V. gemeinsam mit dem Markt- und Medienforschungsinstitus Goldmedia durchgeführt und vom Bundesforschungsministerium unterstützt wurde. Dabei wurde einerseits der Games-Markt mit Zahlen und Fakten zum Nutzungsverhalten deutscher GamerInnen untersucht, anderseits hatte die Studie zum Ziel, Daten über die Strukturen in der Branche selbst zu erheben. Zudem liefert der Report Informationen zu den unterschiedlichen game-Institutionen. Weitere Details zu diesen sowie umfassende Einblicke in die Aktivitäten des Branchen-Verbandes bietet der erstmalig und fast zeitgleich veröffentlichte Tranzparenzbericht.
Deutscher Games-Markt wächst wieder
Eine der zentralen Erkenntnisse der Jahresbilanz ist, dass der deutsche Games-Markt zwischen den Jahren 2025 und 2026 einen leichten Zuwachs erfahren hat. Erstmals wurde sgoar die 1-Milliarde-Euro-Grenze durchbrochen. Besonders der Umsatz mit Mobile-Games hat einen deutlichen Zuwachs erfahren. Ebenso der Erlös aus Hardware-Verkäufen. Auch die Zahl der in Deutschland anssässigen Games-Unternehmen ist gestiegen, wobei die Zahl der Beschäftigten in der Branche leicht rückläufig ist. Dennoch blicken nach der Optimismus-Delle des letzten Jahres viele Branchen-VertreterInnen wieder etwas positiver in ihre berufliche Zukunft. Dazu game-Geschäftsführer Felix Falk:
Wir erreichen zwar noch nicht wieder die positiven Werte von vor drei Jahren, der negative Blick auf die Entwicklung der Games-Bran – che lockert sich aber auf: Statt wie noch 2024 nur 12 Prozent der befragten Unternehmen bewerten jetzt 29 Prozent die wirtschaftliche Entwicklung der Branche als positiv.
Felix Falk, Geschäfsführer des game – Verband der deutschen Games-Branche
Dennoch sieht er noch viel Entwicklungsarbeit vor sich und fasst die wesentlichen Erkenntnis der Studie wie folgt zusammen: „Durch die Förderung wurde trotz der teils schwierigen Umstände eine sehr positive Dynamik angestoßen, größer ist allerdings noch das bislang ungenutzte Potenzial. Um dieses besser nutzen zu können, braucht es konkurrenzfähige Rahmenbedingungen, insbesondere den internationalen Standard einer steuerlichen GamesFörderung. Kanada, Frankreich und Großbritannien machen vor, wie so etwas aussehen kann. Das Gute: Die Studie zeigt auch die enormen Hebeleffekte einer steuerlichen Games-Förderung.“
Weitere Details findet ihr hier im Jahresbericht selbst.
game-Tranzparenzbericht legt Arbeit und Ergebnisse offen
Ebenfalls im Jahresbericht 2026 enthalten sind Informationen zu den verschiedenen Wirkungsfelndern des game e.V., darunter die gamescom (inkl. gamescom dev und gamescom congress sowie die Ableger gamescom latam, asia und lan), der Deutsche Computerspielpreis, die USK, die Stiftung Digitale Spielekultur sowie die esportsplayer foundation.
Wer jedoch noch tiefere Einblicke in die Aktivitäten des Verbandes gewinnen möchte, hat nun mit dem Tranzparenzbericht umfassend Gelegenheit dazu. Hier legt der game e.V. sämtliche organisatorischen und strukturellen Informationen offen, beispielsweise zum Werteverständnis, den Mitgliedern, der politischen Arbeit sowie den Finanzen. Hier könnt ihr euch den kompletten Bericht durchlesen.
Quelle: Pressemitteilung game – Verband der deutschen Games-Branche
