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FFF erhält Investition zurück und stockt den Fördertopf auf [BY]

Eine Million Euro wandern zusätzlich in den Förderfonds des FFF Bayern für 2023. Das gibt die Institution offiziell bekannt. Aber auch der FFF selbst darf sich über eine Finanzspritze freuen – in Form der bisher wohl größten Rückzahlung.

Die Förderprogramme für Videospiele in Deutschland sind alles andere als perfekt. Immer wieder kommen Beschwerden auf, dass die Gelder nicht reichen. Da passt es ins Bild, dass der Topf der Bundesförderung leer gelöffelt und bis 2025 nicht mehr aufgefüllt werden soll. Trotzdem können alle sich alle Studios glücklich schätzen, dass es solche Programme überhaupt gibt, und ein Unternehmen zeigt seine Dankbarkeit in Form eines dicken Schecks.

Eine weitere Million steht Studios in Bayern zur Verfügung

520.000 Euro investierte der FFF in das Projekt Police Simulator – Patrol Officers von Aesir Interactive. Das fertige Spiel war so erfolgreich, dass das Studio nun 620.000 Euro an den Förderfond zurückzahlen konnte. Wenn man bedenkt, wie unsicher solche Investitionen in Spieleprojekte sind – immerhin werden zu Beginn lose Ideen gefördert, deren Umsetzung auf einem ganz anderen Blatt steht – dürfte sich der FFF umso mehr freuen, wenn das Geld wieder zurück fließt.

Das Beste an der Sache: Die Rückzahlung fließt wieder in den Fonds ein und kann nun andere Projekte finanzieren. Der FFF stockt die Summe sogar noch auf eine runde Million Euro auf. Die letzte Frist für Einreichungen ist vor wenigen Wochen abgelaufen. Bis zum 4. Oktober 2023 dürfen aber erneut Konzepte und Prototypen eingereicht werden.

Schleswig-Holstein hat jetzt übrigens auch eine eigene Games-Förderung.

Quelle: Gamesmarkt

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