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Playstation 5: Sony erhöht die Preise für Next-Gen-Spiele

Mit Sony erhöht der nächste Publisher die Preise seiner Playstation 5-Spiele auf 80 Euro. Ziehen jetzt alle anderen nach?

Nach Sonys gestriger PS5-Präsentation kamen tröpfchenweise weitere Informationen ans Licht. Eine davon dürfte vielen Fans besonders weh tun: Das Unternehmen folgt Take-Two und Activision, und erhöht die Preise (der meisten) seiner First-Party-Spiele für die Playstation 5 auf 80 Euro.

Erschwingliche Konsolen, teure Spiele

Nein, die Next-Gen-Konsolen von Microsoft und Sony sind natürlich nicht „billig“. Aber wenn wir uns ansehen, welche Technik in der Geräten steckt, sind die von 299 Euro bis 499 Euro reichenden Preise absolut gerechtfertigt. Ein genauerer Blick erklärt, warum die Unternehmen bereit sind, mit ihren Konsolen kaum Gewinne machen.

Wer keine 499 Euro zahlen möchte oder kann, der bekommt zwar auch „Next-Gen“, aber ohne Laufwerk. Durch das Wegfallen der Laufwerke sparen Sony und Microsoft nicht besonders viel, bekommen aber über digitale Verkäufe deutlich mehr Geld in die Kassen gespült.

Für die jeweiligen Shops der Konsolen gibt es keine direkte Konkurrenz. Wer ein Spiel haben möchte, muss den angegebenen Preis zahlen. Das werden in Zukunft in den meisten Fällen 80 Euro sein, denn vermutlich werden die meisten Publisher jetzt nach und nach ihre Preise anziehen. Im Falle physischer Medien drücken die vielen Anbieter die Preise. Wenn ein Vollpreisspiel erscheint, kostete es im Laden oder in Online-Shops nur selten die 70 Euro UVP.

Ist Microsoft mit dem Game Pass der Gewinner?

In vielen Foren sprechen sich Gamer deshalb für Microsoft und die Xbox Series aus, auch wenn Sony mit der PS5 vermutlich das bessere Software-Angebot auf Lager hat. Auf der Xbox gibt es dafür den Game Pass, der momentan 10 Euro im Monat kostet. Mit dem Geld für einen 80-Euro-Titel kann ein Nutzer also acht Monate Game Pass bezahlen.

Natürlich ist es gut möglich, dass Microsoft in Zukunft den Preis für ihren Abo-Service anheben wird. Publisher werden vermutlich mehr Geld fordern, damit ihre Next-Gen-Spiele im Game Pass erscheinen dürfen. Das ändert aber nichts daran, dass für viele Gamer ein Service wie Game Pass derzeit als die beste Option erscheint.

Dass Spiele in der Entwicklung immer teurer werden ist unbestritten. Und mit dem Erscheinen neuer Konsolen wird es hier einen erneuten Sprung geben. In der Gaming-Branche wird deshalb gerade viel diskutiert, wie der Anstieg der Produktionskosten am besten aufgefangen werden kann. Neben höheren Grundpreisen und Abo-Modellen sind Loot-Boxen und Mikrotransaktionen eine weitere Möglichkeit.

Die PS5 erscheint am 19. November und kostet 399 Euro für die Version ohne Laufwerk und 499 Euro für die Version mit Laufwerk.

Warum Sonys Designer die PS5 absichtlich “hässlich” gemacht haben erfahrt ihr in einem anderen Artikel.

2 thoughts on “Playstation 5: Sony erhöht die Preise für Next-Gen-Spiele

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