Nintendos Direct zeigt, warum Indies im Moment interessanter sind als AAA

Sports Story Nintendo Switch

Der gestrige Tag bescherte uns sowohl eine Nintendo Direct als auch eine Sony State of Play. Da sich Erstere nur mit Indies beschäftigte, sollte Zweitere das eigentliche Highlight sein. Weit gefehlt.

Neues zu Dreams, Babylon’s Fall und Ghost of Tsushima. Dazu Neuankündigungen wie Paper Beast, Superliminal und natürlich Resident Evil 3 Remake. Sonys State of Play hatte einiges zu bieten, auch wenn ein vorangegangener Leak die Präsentation von Resi 3 ein wenig untergrub. Aber trotz all der Highlights, war Nintendos Indie Direct deutlich spannender.

Während bei Sony ein alles-schonmal-gesehen Gefühl aufkam, zeigte Nintendos Indie World, warum unabhängige Entwickler die Branche mehr voranbringen als die AAA-Industrie. Neben einigen Ports wie Oddworld: Stranger’s Wrath und The Talos Principle, sowie Sequels zu Axiom Verge und Golf Story, das jetzt als Sports Story diverse Sportarten enthalten wird, gab es auch einige ganz neue Konzepte.

Die drei Highlights waren für mich:

Gleamlight von den Machern von Bloodstained: Ritual of the Night, in dem der Spieler in die Rolle eines Schwertes schlüpft, das von verschiedenen Charakteren geführt wird. Das Spiel soll das Gefühl vermitteln, durch ein Buntglasfenster zu blicken.

Supersmash ist keinem Genre zuzuordnen, denn es erschafft ununterbrochen neue Genres. Zwei Ladenbesitzer finden eine geheime Konsole, die bei jedem Anschalten zwei klassische Game-Genres verbindet. Langeweile sollte also nicht aufkommen.

Murder by Numbers ist eine Kollaboration der Entwickler von Ace Attorney und Hatoful Boyfriend und eine Mischung aus Visual Novel und Puzzle-Spiel.