Games wie Fortnite und LoL haben in China Software gegen Suchtverhalten

In China wird systematisch gegen Gaming-Sucht vorgegangen. Einige Online-Multiplayer-Titel haben eine integrierte Funktion, die junge Gamer nach einiger Zeit aus dem Spiel kicken.

Videospiele wurden in China immer wieder beschränkt. Doch das muss nicht unbedingt negativ sein. Nachdem Gaming-Sucht von der WHO offiziell in den kommenden internationalen Index für Krankheiten aufgenommen wurde, möchte die Regierung des Landes gegen mögliches Suchtverhalten vorgehen.

Um minderjährige Spieler zu schützen, haben besonders Sucht fördernde Games, meist Online-Multiplayer-Titel wie League of Legends, World of Warcraft und Fortnite, in China eine Funktion, die ihnen nach einer bestimmten Zeit den Zugang verwährt. Die Implementierung wurde bisher von den Publishern und Entwicklern freiwillig vorgenommen, soll einem möglichen Vorgehen der chinesischen Regierung aber zuvorkommen.

Eine solche Funktion ist in China nur dadurch möglich, dass sich Spieler mit ihrem Ausweis anmelden müssen, um Games zu zocken. Der Ansatz der Suchtprävention mag grundsätzlich positiv sein, doch braucht es einen Überwachungsstaat, um diese durchzusetzen. Aufklärung und Freiwilligkeit sind die besseren Alternativen.

Quelle: L.A. Times

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