Goodbye Deutschland – Games-Förderung wird eingestampft

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Die Games-Branche ist entsetzt: Statt die Games-Förderung weiter anzuheben, wurde sie jetzt komplett abgeschafft.

Verkehrsminister Andreas Scheuer macht sich momentan nicht viele Freunde. Nach dem Versagen mit der Maut, wird jetzt die ohnehin schon zu geringe Games-Förderung von 50 Millionen Euro wieder zurückgenommen.

Noch gibt es Hoffnung, dass die Entscheidung revidiert wird. Der Schaden ist durch die Außendarstellung aber zum Teil bereits irreparabel. Ich möchte hier nicht weiter auf die Details eingehen. Diese kann man bei Gameswirtschaft nachlesen.

Wohin das eingesparte Geld geht, darüber möchte ich gar nicht nachdenken. Es ist mal wieder ein Armutszeugnis der Bundesregierung und eine verpasste Möglichkeit, sich neben den traditionellen Industrie-Zweigen in neuen zu etablieren und einen Namen zu machen.

Zum Thema Games-Standort Deutschland hält Kate demnächst einen Vortrag im Rahmen der New Work Week in Nürnberg. Dabei wird es unter anderem darum gehen, warum es deutsche Entwicklerstudios so schwer haben, auf dem internationalen, ja selbst auf dem nationalen, Markt zu bestehen. Spoiler: Es hat unter anderem mit dem Mangel an Fördergeldern zu tun.