Gruppenfoto des GAMEinander Vorstands. Von links nach rechts, 2. Reihe: Judith Pauler, Ian Zamora Bella, Xeno Boecker, Laurin Schürer. 1. Reihe: Tabea Rohrbach, Veronika Gasser, Junes Albert, Jan Nothacker Quelle/Autor: GAMEinander e.V.

GAMEinander e.V.: Neues bundesweites Netzwerk für den Dev-Nachwuchs

Der Sprung aus dem Studium in die Games-Branche ist eine gewaltige Hürde. Die Initiative GAMEeinander hat es sich zum Ziel gesetzt, ein hochschulübergreifendes und interdisziplinäres Netzwerk zu bilden, das bei typischen Herausforderungen für NachwuchsentwicklerInnen Unterstützung anbietet. Ab sofort könnt ihr Mitglied werden.

Das Ausbildungsangebot in Deutschland ist relativ groß und sehr vielfältig. Der Support und die Qualität des Studiums sind entsprechend sehr unterschiedlich. Das ist gleichzeitig eine Herausforderung für die Studis und eine Chance. Diese Diversität zu nutzen und zu bündeln, das ist das erklärte Anliegen des Vereins GAMEinander e.V. Das Ziel: Voneinander lernen und sich gegenseitig mit den jeweiligen Kompetenzen zu unterstützen, damit der Weg in die Industrie für alle leichter wird. Seit dem 02. November 2026 können Interessierte eine Mitgliedschaft beantragen.

Gemeinsam mehr erreichen

Die Idee zur Initiative hatte eine Gruppe Games-Studierender von Ausbildungsstandorten in ganz Deutschland, darunter die Uni Bayreuth, die Hochschule Darmstadt, die Hochschule Furtwangen, die TH Augsburg und das Cologne Game Lab. Alle hatten mit ähnlichen Problemen zu kämpfen. Warum lösen sie es nicht also gemeinsam und das Rad an jedem Campus immer wieder neu erfinden?

Junes Albert, der gemeinsam mit Veronika Gasser den Vorsitz des Vereins übernommen hat, fasst den Gedanken hinter der Gründung zusammen: „Wir haben festgestellt, dass Games-Studis und -Azubis heute schon recht gut an ihren jeweiligen Standorten oder vielleicht noch in der Games-Community ihres Bundeslandes vernetzt sind. Auf deutschlandweiter Ebene gibt es diese Vernetzung so noch nicht – bietet aber aus unserer Sicht besonders durch disziplinübergreifende Kooperationsprojekte viel Potenzial, weswegen wir es uns zur Aufgabe gemacht haben, diese Lücke zu schließen.“

Booster: Vom Studium zum Studio

Der lebendige Austausch untereinander ist daher ein zentrales Element der Initiative. Es soll eine Community geschaffen werden, die sich beispielsweise bei der Suche nach einem Praktikumsplatz oder Jobangebot hilft, die Tipps und Tricks zu verschiedenen Aspekten der Spieleentwicklung teilt und Opportunities aller Art weitergibt. Um die Kommunikation zu erleichtern, wurde ein eigener Discord-Server eingerichtet.

Um das theoretische Wissen der Hochschulen mit praktischen Insights anzureichen, sind regelmäßige Workshops und Talks mit ExpertInnen aus der Games-Branche geplant. Dafür soll über die Studis hinaus auch ein Netzwerk mit PartnerInnen aus der Industrie aufgebaut werden, die das Angebot vom GAMEinander punktuell erweitern.

So sollen nicht nur Erfahrungen ausgetauscht und Inspirationen aus anderen Studi-Projekten gesammelt, sondern die Basis für handfeste Unterstützung auf dem Weg zum ersten fertigen Game-Projekt geschaffen werden. So möchte der Verein seinen Mitgliedern konkret beim Publishing unter die Arme greifen, indem die Community Feedback zu Pitch-Decks, Steam-, Itch.io- oder Webseiten gibt oder auch Playtests organisiert. Perspektivisch bekommen etablierte Mitglieder auch Unterstützung für Messeauftritte oder beim Einrichten einer Steam-Page.

Hier geht’s zum Mitgliedschaftsantrag.

Hier könnt ihr dem Discord-Server beitreten.

Weiterführende Informationen findet ihr natürlich auch auf der Homepage vom GAMEinander e.V.

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