Das Medienboard Berlin-Brandenburg (MBB) hat in seiner zweiten Sitzung des Jahres rund 1,6 Millionen Euro für frische Projekte vergeben. Von den insgesamt 15 Zusagen für unterschiedliche Medienformate profitieren gleich sieben Indie-Studios, die mit spannenden Ideen die deutsche Games-Branche aufmischen wollen.
Dass die Konkurrenz in der Hauptstadtregion hart ist, beweist ein Blick auf die nackten Zahlen: Stolze 50 Anträge mit einem gewünschten Volumen von 5,5 Millionen Euro lagen auf den Tischen der Förderer. Am Ende durften sich 15 Vorhaben über den Zuschlag aus der Sparte „New Media“ freuen. Für euch als EntwicklerInnen ist natürlich besonders spannend, wer in der lokalen Spieleentwicklung gerade das Rennen macht.
Zwei Spiele in Produktion, fünf in der Entwicklung
Den Sprung in die echte Produktionsphase haben in dieser Runde zwei Titel geschafft, die nun mit ordentlich Rückenwind in Richtung Release segeln können. Das Studio Playing History sichert sich für sein Spiel Brickeburg satte 150.000 Euro. Direkt dahinter folgt das Team von Missing Medusa, das für Spinventory starke 140.000 Euro an Land zieht. Fünf weitere Vorhaben sicherten sich wertvolle Entwicklungsförderungen.
Hier sind die fünf Indie-Projekte, die in der Konzept- und Prototypenphase bedacht wurden:
- Once Upon A Die (Fuchsteufelswild Entertainment): 95.000 Euro
- Project Cargo (Drowned Ice Games): 75.000 Euro
- Dive Crew (Tiny Hand Games): 59.000 Euro
- Glider (Mosaik Studio): 52.000 Euro
- Together (Hale Gameworks): 35.000 Euro
