Die Nominierten für den Deutschen Entwicklerpreis 2025 stehen fest. Aus 244 Einreichungen wurden die besten Spiele aus dem DACH-Raum ausgewählt. Als großer Favorit geht „The Darkest Files“ mit vier Nominierungen ins Rennen, dicht gefolgt von „Herdling“ und „Tiny Bookshop“. Die Verleihung findet am 2. Dezember in Köln statt.
Der Countdown für Deutschlands ältesten Games-Award läuft: Der Deutsche Entwicklerpreis (DEP) hat die Nominierten für die Verleihung am 2. Dezember 2025 im Kölner Gürzenich bekannt gegeben. Aus einer Rekordzahl von 244 Einreichungen haben die Fachjurys 20 Titel ausgewählt, die sich Hoffnungen auf eine der begehrten Trophäen machen können. Organisiert wird der Preis von games.nrw e.V., der Interessenvertretung der digitalen Spielewirtschaft in Nordrhein-Westfalen.
Die Favoriten im Überblick
Besonders ein Titel sticht aus dem Feld der Nominierten hervor: The Darkest Files vom Berliner Studio Paintbucket Games hat mit vier Nominierungen die besten Chancen auf eine oder mehrere Auszeichnungen. Mit jeweils drei Nominierungen gehen Herdling vom Züricher Studio Okomotive und Tiny Bookshop von Neoludic Games aus Köln ins Rennen.
In der prestigeträchtigen Kategorie Studio des Jahres sind nominiert:
- CipSoft (Regensburg)
- Stray Fawn Studio (Zürich)
- Toukana Interactive (Berlin)
Die Nominierungen für die wichtigste Kategorie, Bestes Deutsches Spiel, werden von der 175-köpfigen „Grand Jury“ aus allen nominierten Titeln ermittelt und am 3. November bekannt gegeben.
Die GewinnerInnen vom letzten Jahr, nebst unserer persönlichen Eindrücke der Veranstaltung, findet ihr in unserem Artikel Der Deutsche Entwicklerpreis 2024: Viele kleine große Momente.
Alle Nominierten in der Übersicht
Bestes Indie Game
- Henry Halfhead (Lululu Entertainment, Zürich)
- Herdling (Okomotive, Zürich)
- Tiny Bookshop (Neoludic Games, Köln)
Bestes Casual Game
- Bauhaus Bonk (Spoonful Games, Köln)
- Dungeon Clawler (Stray Fawn Studio, Zürich)
- Paddle Paddle Paddle (ZoroArts, Duisburg)
Bestes Game Beyond Entertainment
- Deine Stimme (Sebastian Grünwald, München)
- Rascal’s Escape – Frechdachs auf Reisen (The Good Evil, Köln)
- The Darkest Files (Paintbucket Games, Berlin)
Bestes Audiodesign
- Duck Detective: The Ghost of Glamping (Happy Broccoli Games, Berlin)
- Herdling (Okomotive, Zürich)
- Look Mum No Computer (The Bitfather, Nettetal)
Bestes Gamedesign
- Herdling (Okomotive, Zürich)
- Lonely Mountains: Snow Riders (Megagon Industries, Berlin)
- The Darkest Files (Paintbucket Games, Berlin)
Beste Grafik
- Oddsparks: An Automation Adventure (Massive Miniteam, Pulheim)
- The Darkest Files (Paintbucket Games, Berlin)
- Tiny Bookshop (Neoludic Games, Köln)
Beste Story
- Drova – Forsaken Kin (Just2D Interactive, Magdeburg)
- Mindlock – The Apartment (Roof Cut Media, Neunkirchen)
- The Darkest Files (Paintbucket Games, Berlin)
Beste Technische Leistung
- Firefighting Simulator: Ignite (Weltenbauer Software Entwicklung, Wiesbaden)
- Landwirtschafts-Simulator 25 (Giants Software, Schlieren/Zürich)
- Lonely Mountains: Snow Riders (Megagon Industries, Berlin)
Innovationspreis
- Dungeon Clawler (Stray Fawn Studio, Zürich)
- Henry Halfhead (Lululu Entertainment, Zürich)
- Tiny Bookshop (Neoludic Games, Köln)
Ubisoft Newcomer Award
- Media Circus (Papercoda Games, Köln)
- Seaward (The Roof Interactive, Berlin)
- Stuntboost (Byting Games, Kempten)
Tickets für die Preisverleihung am 2. Dezember sind ab sofort auf der offiziellen Webseite erhältlich.
Quelle: Pressemitteilung Deutscher Entwicklerpreis/Quinke Networks
