Studio Fizbin

Studio Fizbin muss demnächst schließen

Nach 14 Jahren stellt Fizbin aus Baden-Württemberg schon bald den Betrieb ein. Die wirtschaftliche Krise des schwedischen Mutterkonzerns bedeutet das Ende des Studios.

Das renommierte Ludwigsburger Entwicklungsstudio Studio Fizbin wird nach der Veröffentlichung seines letzten Titels Reignbreaker den Betrieb einstellen. Die Entscheidung folgt zwei Jahre nach der Übernahme durch eine schwedische Unternehmensgruppe, die momentan mit erheblichen finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen hat. Zuletzt wurde vergeblich versucht, alternative Finanzierungswege zu finden.

Weiterer Verlust für die deutsche Entwicklerszene

Das 2011 gegründete Studio hatte sich mit Spielen wie The Inner World und Say No More! einen Namen gemacht und wurde mit bedeutenden Auszeichnungen wie dem Deutschen Computerspielpreis geehrt. Für die etwa 20 betroffenen Mitarbeiter soll es Unterstützung bei der beruflichen Neuorientierung geben.

Das letzte Projekt Reignbreaker, ein Roguelike in einem mittelalterlich-dystopischen Setting, erhielt Fördergelder in Höhe von 1,3 Millionen Euro vom Bundeswirtschaftsministerium und soll am 18. März veröffentlicht werden.

Der Vorfall reiht sich in eine besorgniserregende Entwicklung ein, die bereits 2023 mit der Schließung des Münchner Studios Mimimi Games begann. In jüngster Vergangenheit mussten zudem Unternehmen wie Flying Sheep, Threaks und Piranha Bytes ihre Tätigkeit einstellen.

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