Viele Politiker und Politikerinnen versprachen auf dem Sommerfest des game ihren Einsatz für die deutsche Videospiel-Branche. Unter anderem soll es eine Absenkung der Mindestprojektgröße geben. Aber genügt das?
Am 4. Juni 2024 fand mitten in Berlin das Sommerfest der deutschen Games-Branche, veranstaltet vom game, statt. Rund 500 Gäste waren laut des Verbandes mit von der Partie. Unter anderem auch Michael Kellner, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, der eines der wichtigsten Themen adressierte: Die Games-Förderung, die bekanntlich seit Mai 2023 ausgesetzt wird.
Kleinere Projekte sollen von der Games-Förderung profitieren
Kellner bescheinigt der Bundes-Förderung eine positive Wirkung und geht auf zwei Punkte ein, die sich am bisherigen Richtlinienentwurf ändern sollen. Zum einen sollte die Mindestprojektgröße ursprünglich auf 400.000 Euro angehoben werden. Diese Summe soll so nicht umgesetzt werden und im finalen Beschluss niedriger ausfallen.
Zum anderen wird das Verbot kritisiert, Bundes- und Landesförderungen zu kombinieren. Das soll auch weiterhin so bleiben. Damit sollen die Bundesländer in die Pflicht genommen werden, den Standort Deutschland für die Games-Branche attraktiv zu machen. Laut dem game werden hierunter aber vor allem kleine Studios leiden.
Leider bleiben auch weiterhin einige wichtige Fragen offen. Darunter, wann es endlich neue Mittel für die Games-Förderung des Bundes geben wird.
Quelle: game
