Deutsche Indie Showcase 2026. Quelle/Autor: 1UP Management

Bewerbungsphase für den nächsten „Deutsche Indie Showcase“ gestartet

Das größte Showcase-Format im deutschsprachigen Raum sucht wieder nach Indie-Projekten. Bis zum 18. Oktober 2026 könnt ihr euch bewerben. Für die neue Runde wurde der Bewerbungsprozess deutlisch vereinfacht und klare Leitplanken zur Nutzung von Künstlicher Intelligenz eingezogen. Alle wichtigen Infos dazu findet ihr in diesem Beitrag.

Das Format bietet jungen Games-Projekten aus dem DACH-Raum mit dünnen Marketing-Budgets die Chance auf mehr Sichtbarkeit. Initiator, Produzent und Kurator hinter dem Event ist die Influencer-Marketing-Agentur 1UP Management. Die Teilnahme ist komplett kostenlos (sofern euer Titel in den strengen, aber fairen Kriterienkatalog passt).

Erleichterter Bewerbungsprozess

Nach den Erfahrungen aus dem letzten Jahren, hat 1UP Management den Bewerbungsprozess für das Jahr 2026 etwas verschlankt. Eine große Hürde für viele junge Teams war es in der Vergangenheit, einen exklusiven, sendefähigen Trailer vorzulegen. Dieses Feedback direkt aus der Szene haben sich die VeranstalterInnen zu Herzen genommen und die Voraussetzungen für die Bewerbung entsprechend angepasst.

Es reicht nun aus, wenn ihr dem Kurationsteam Gameplay-Material bereistellt. Allerdings reichen reine Screenshots oder Konzept-Videos nicht aus – es braucht echte Spielszenen für einen realistischen Eindruck vom Game. Auf dieser Basis ermitteln die KuratorInnen, welche Projekte in die nächste Ausgabe kommen. Erst wenn euer Spiel ausgewählt wurde, müsst ihr einen zu 100 Prozent exklusiven Trailer mit bisher unveröffentlichten Material liefern. Damit soll das Aufwandsrisiko für die ohnehin geringe Workforce der Indie-Teams minimiert werden.

Strikte Regeln – vor allem für KI-Nutzung

Dass euer Unternehmen seinen Hauptsitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz haben muss, ist bei dem Titel selbsterklärend. Auch die Herleitung, dass die EntwicklerInnen (noch) keinen Publisher haben dürfen, ist durch das „Indie“ naheliegend. Zudem ist eine der zentralen Voraussetzungen für die Teilnahme, dass euer Spiel noch nicht veröffentlicht worden sein darf – auch nicht im Early Access. Demos sind dagegen erlaubt, solange sie nicht wesentliche Inhalte des Showcase-Trailers (ihr erinnert euch, die müssen größtenteils exlusiv sein) vorwegnehmen. Dagegen ist es möglich, einen Trailer für ein DLC eines bereits veröffentlichten Titels einzureichen.

So weit zu den bisherigen Teilnahmebdingungen. Neu ist jedoch, dass die VeranstalterInnen klare Kante gegen KI-genrierten Content zeigen. Der Einsatz von generativer Ki (wie Midjourney, Suno oder ChatGPT und Co.) ist strikt verboten. Jegliche visuellen, auditiven oder narrativen Elemente müssen menschgemacht sein. Nicht-generative, weit verbreitete Tools oder so was wie Code-Assistenz bleiben erlaubt.

Alle weiteren Details zu den Teilnahmekriterien und dem Ablauf findet ihr auf der offiziellen Webseite.

Quelle: Webseite Deutsche Indie Showcase

Headerbild: Quelle/Autor: 1UP Management

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