Logo gamescom. Quelle/Autor: gamescom / Kölmesse

gamescom 2026: game-Verband zeigt sich zufrieden mit BesucherInnen und PolitkerInnen

Die Kölner Messehallen leeren sich wieder und hinterlassen beeindruckende Kennzahlen: 368.000 Menschen und über 800 PolitikerInnen besuchten die gamescom in diesem Jahr. Der game-Verband freut sich zu Recht über die „Top“-Ergebnisse.

Wenn sich der Trupel in den Hallen der Koelnmesse legt, beginnt traditionell die Zeit der Auswertungen des Veranstalters. Für viele Indie-Studios und EntwicklerInnen bedeutet die Zeit nach der Messe vor allem das Abarbeiten von Follow-ups und des wertvollen Feedbacks. Mit 1.743 Ausstellern war die verfügbare Fläche laut den Veranstaltern komplett ausverkauft. Die Nachfrage aus dem DACH-Raum und der Welt war also gewaltig, was sich sich nicht nur in den BesucherInnen-Zahlen vor Ort, sondern auch an den ZuschauerInnen der Streams zeigt. Allein die Opening Night Live generierte rund 78 Millionen Views.

Business meets Politik

Abseits des Erfolges auf den Publikumsflächen ist für die Branche ist vor allem der Blick auf die Business Area interessant. Über 36.000 Fachbesuchende reisten nach Köln, rund die Hälfte davon aus dem Ausland. Bemerkenswert war dabei laut dem game – Verband der deutschen Games-Branche der Zuwachs aus Regionen wie Nord- und Südamerika. Für lokale Teams, die aktuell einen Publisher suchen oder ihre berufliche Karriere durch gezieltes Netzwerken vorantreiben wollen, festigt der Standort Köln entsprechend seine Bedeutung als internationaler B2B-Treffpunkt.

Eine Besonderheit der diesjährigen Messe war die schiere Dichte an politischer Prominenz. Mit Frank-Walter Steinmeier eröffnete erstmals ein amtierender Bundespräsident den begleitenden Fachkongress „gamescom congress“. Auch die Bundesregierung war mit Finanzminister Lars Klingbeil und Forschungsministerin Dorothee Bär vertreten, während Henna Virkkunen für die EU-Kommission anreiste. Insgesamt zählten die Veranstalter über 800 politische Gäste aus allen Entscheidungs-Etagen.

Dass die Spielekultur als Innovationsmotor wahrgenommen wird, ist für die Szene wichtig. Doch game-Geschäftsführer Felix Falk nutzt die politische Präsenz als Startargument für das, wo jetzt noch nachgearbeitet werden muss: „Die herausragende Bedeutung von Games als Kulturgut, Wirtschaftsfaktor und Innovationstreiber sowie ihr positiver Einfluss auf Gesellschaft und Demokratie werden immer besser verstanden. Dieses Verständnis muss jetzt zu besseren Rahmenbedingungen für die Games-Unternehmen führen, damit Deutschland und Europa stärkere Games-Standorte werden können. Beim wichtigsten Medium des 21. Jahrhunderts wollen wir nicht nur zusehen, sondern selbst mitspielen.“

Nächste gamescom schon in Planung

Nach der Messe ist bekanntlich vor der Messe. Wer den Rhythmus für seine eigene Projektplanung im Blick behalten muss: Die gamescom 2027 findet vom 23. bis zum 29. August statt. Den fachlichen Auftakt bildet dabei traditionell die Konferenz gamescom dev am 23. und 24. August.

Quelle: game – Verband der deutschen Games-Branche

Schreibe einen Kommentar

Back To Top

Entdecke mehr von gamerrepublic.de

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen