Gute Nachrichten aus dem Süden: Der FFF Bayern öffnet wieder die Schatzkammer und belohnt 14 neue Games-Projekte mit insgesamt über einer Million Euro für ihre vielversprechenden Visionen. Indie-Studios und Neugründungen aus den südöstlichen Regionen des Freistaats dürfen sich über frisches Geld für die Entwicklung ihrer Konzepte und Prototypen sowie für den Start in die Produktion freuen.
Bayern baut seine Position als starker Games-Standort konsequent weiter aus. Der Vergabeausschuss der regionalen Förderinstitution hat getagt und macht für 14 Teams den Weg frei, ihre Ideen auf die Bildschirme zu bringen. Insgesamt fließen 1,03 Millionen Euro an EntwicklerInnen aus Erlangen, Augsburg, Bayreuth, Monheim, Mömbris, Nürnberg und Würzburg und vor allem aus München.
Bayerns Digitalminister Dr. Fabian Mehring sieht den Freistaat durch die aktuellen Förderungen, den jüngsten Besucherrekord der GG Bavaria und den anstehenden Deutschen Computerspielpreis in München auf dem besten Weg zu „Deutschlands Heimat für Games, E-Sport und XR“. Und ein Blick auf die Liste der geförderten Spiele zeigt: Die Ideenvielfalt des bayerischen Nachwuchses ist enorm.
Die geförderten Projekte im Überblick
Damit ihr seht, woran in den bayerischen Entwicklerstuben gerade getüftelt wird, haben wir alle Projekte der aktuellen Förderrunde nach den jeweiligen Phasen für euch aufgeschlüsselt:
Produktionsförderung
- Imprinted (Cobalt Lane, München) – 124.000 Euro: Als desillusionierter Audio-Ingenieur restauriert ihr in dieser narrativen OS-Simulation beschädigte Tonbänder einer Musikerin, um ein düsteres Geheimnis zu lüften.
Prototypenförderung
- Last Run (Chimera Entertainment, München) – 175.000 Euro: Ein Rogue-lite-Survival-Spiel, bei dem ihr einen Fahrzeug-Konvoi durch die Postapokalypse führt und harte moralische Entscheidungen treffen müsst.
- Little Old One and the Witch (Mimu, Nürnberg) – 100.000 Euro: In diesem 2D-Action-Roguelite lernt ihr Magie von übernatürlich begabten Katzen, um fiese Gegnerwellen abzuwehren und abgefahrene Synergien freizuschalten.
- Forestbound (Number13 Media, Erlangen) – 100.000 Euro: Pures Cozy-Survival in 3D. Hier geht es um entspanntes Campen, Feuermachen und Erkunden mit Kompass – ganz ohne fiese Monster oder Gefahren.
- Die Frau aus Gype (a fool on every star Gamestudio Helk & Neumann, München) – 80.000 Euro: Ein historisch-künstlerisches 2D-Adventure, in dem ihr im Bayern der Frühen Neuzeit als heimatlose Außenseiterin nach eurer der Hexerei angeklagten Geliebten sucht.
- Thousand Years (Slime King Games, Mömbris) – 80.000 Euro: Im Koop-Modus für bis zu drei SpielerInnen tretet ihr in diesem storygetriebenen Top-Down-Action-RPG gegen ein uraltes Wesen an, das alle 1000 Jahre erwacht.
- It’s Always Happy at Chubby’s (Benjamin Lochmann New Media, Nürnberg) – 80.000 Euro: Psychologischer Horror in einem verlassenen 80er-Jahre-Fast-Food-Restaurant. Überlebt die Nachtschicht und haltet euch an die bizarren Regeln!
- Personal Space Intruders (LM Interactive, Augsburg) – 78.000 Euro: Nachts wehrt ihr euch in eurer Waldhütte in diesem physikbasierten First-Person-Survival-Spiel mit Alltagsgegenständen gegen bizarre Kreaturen, tagsüber baut ihr Stress ab und repariert eure Basis.
- Velvet Veil (MoonBloom Studios, Monheim) – 65.000 Euro: Ein atmosphärisches 2D-Metroidvania, in dem ihr als vergessene Puppe durch eine Welt voller magischer Maschinen reist und Erinnerungen als Währung sowie Story-Elemente nutzt.
- S.T.A.R.V.E. (Wegfreund Games, München) – 60.000 Euro: Satirischer Sci-Fi-Rogue-lite-Deckbuilder. Als ausgebeuteter Vertragsbauer für einen Megakonzern kultiviert ihr auf feindlichen Planeten genmanipulierte Pflanzen und wehrt euch mit mächtigen Karten-Kombos.
Konzeptförderung
- Mythseeker (Gentle Troll Entertainment, Würzburg) – 30.000 Euro: Ein narrativer Mix aus Strategiespiel und Visual Novel. Als Gildenmeister stellt ihr Abenteurer-Partys zusammen, rüstet sie aus und schickt sie auf waghalsige Quests.
- Tufuur (Jennifer F. Burkhardt, München) – 20.000 Euro: Ein Exploration-Adventure, das der wichtigen Frage nachgeht: Wohin verschwinden eigentlich verlorene Gegenstände? Erkundet als Wolpertinger einen magischen Wald voller skurriler Wesen.
- Pick Your Beat (Fever Dream Game Studios, Bayreuth) – 20.000 Euro: Ein wilder Genre-Mix aus Rhythm-Game und Roguelike im Low-Poly-Look, bei dem ihr zu eurem eigenen Soundtrack und einer eigenen Choreografie durch die Ruinen einer Zivilisation tanzt.
- MuchRoom (Vincent Frank, Augsburg) – 20.000 Euro: In rundenbasierten 3D-Multiplayer-Partien schlüpft ihr in die Rolle unterschiedlicher Pilzarten und kämpft in einem lebendigen Waldökosystem um euren Lebensraum.
Eine komplette Übersicht aller 14 empfohlenen und geförderten Projekte findet ihr hier auf der Webseite des FFF Bayern.
Für die nächste Förderrunde könnt ihr bis zum 03. Juni 2026 eure Projekte einreichen.
Quelle: Pressemitteilung FFF Bayern
