Hohe Ehre für die deutsche Games-Branche: Die Good Gaming Initiative Playing History wird mit der Theodor Heuss Medaille 2026 ausgezeichnet. Die Stiftung würdigt damit den innovativen Ansatz, Bildung und gesellschaftliches Engagement mit digitalen Spielen zu verbinden. Der Hauptpreis geht an die frühere EU-Kommissarin Margrethe Vestager.
Ein starkes Zeichen für die gesellschaftliche Anerkennung von Games: Die überparteiliche Theodor Heuss Stiftung hat heute in Stuttgart die PreisträgerInnen für das Jahr 2026 bekannt gegeben. Die Stiftung, die an den ersten Bundespräsidenten erinnert, gilt als eine der renommiertesten Institutionen in Deutschland, die beispielhaftes Engagement für Demokratie und Zivilgesellschaft auszeichnet. Neben dem Hauptpreis für die frühere EU-Kommissarin Margrethe Vestager und einer Medaille für den YouTuber Marcant wurde auch die Good Gaming Initiative Playing History GmbH mit der renommierten Theodor Heuss Medaille 2026 geehrt.
Spielerisch Geschichte erleben mit Playing History
Die Stiftung würdigt Playing History für ihren innovativen Ansatz, Bildung, gesellschaftliches Engagement und digitale Medien miteinander zu verknüpfen. Das Projekt, so die Begründung, ermögliche es insbesondere jungen SpielerInnen, historische Perspektiven aktiv nachzuvollziehen, kritisch zu reflektieren und demokratische Prozesse spielerisch zu erleben. Die Auszeichnung unterstreicht die wachsende Bedeutung von Games als ernstzunehmendes Medium für Bildung und gesellschaftlichen Diskurs.
In guter Gesellschaft: Weitere Projekte für den erhalt der Demokratie
Die Verleihung steht unter dem Jahresthema „Zukunft gestalten – Chancen für eine demokratische Resilienz“. Die Ehrung von Playing History erfolgt somit in einem prominenten Umfeld: Der Hauptpreis geht an Margrethe Vestager für ihren Einsatz für eine wehrhafte Demokratie im digitalen Zeitalter, insbesondere ihre klare Haltung gegenüber marktbeherrschenden Technologieunternehmen. Weitere Medaillen erhalten der Influencer Marcant für sein herausragendes Engagement im Kampf gegen Rechtsextremismus sowie das ostdeutsche Bündnis Dorfliebe für alle.
Die Preisverleihung findet im Rahmen eines Festakts am Samstag, den 18. April 2026, in Stuttgart statt.
Weitere Informationen zu allen PreisträgerInnen gibt es auf der Theodor Heuss Stiftung.
Quelle: Pressemitteilung Theodor Heuss Stiftung
Beitragsbild: Quelle: Playing History / Theodor Heuss Stiftung
