EntwicklerInnen aus dem DACH-Raum aufgepasst: Das Einreichungsfenster für den Deutschen Computerspielpreis 2026 ist offen. Vom 5. bis 23. Januar könnt ihr eure Projekte ins Rennen um die wichtigste Auszeichnung der deutschen Games-Branche und ein Preisgeld von insgesamt 800.000 Euro schicken.
Einer der wichtigsten Branchen-Preise im deutschsprachigen Raum wirft seine Schatten voraus: Die Einreichungsphase für den Deutschen Computerspielpreis (DCP) 2026 hat begonnen. Am 29. April wird im prunkvollen Herkulessaal der Münchner Residenz wieder die Crème de la Crème der deutschsprachigen EntwicklerInnenszene zusammenkommen, um die besten Spiele des Jahres zu feiern. Wer eine der begehrten Trophäen mit nach Hause nehmen will, kann jetzt schon mit dem Zusammentragen der Bewerbungsunterlagen beginnen.
Für Ruhm, Ehre und dicke Preisgelder
Mit einem Gesamtpreisgeld von 800.000 Euro ist der DCP nicht nur prestigeträchtig, sondern auch eine wichtige finanzielle Stütze. In 15 Kategorien werden herausragende Leistungen gewürdigt. Die Königsklasse ist natürlich das Beste Deutsche Spiel, das allein mit 100.000 Euro für den Sieg dotiert ist. Aber auch der Nachwuchs wird mit Preisen für das Beste Debüt (60.000 Euro) und den Besten Prototyp (50.000 Euro) großzügig gefördert.
Ein besonderes Highlight für die Community: In den Kategorien „Studio des Jahres“ und „Spieler*in des Jahres“ kann jeder vom 5. bis 30. Januar seine Favoriten vorschlagen und so aktiv am Preis mitwirken.
Die 15 Preiskategorien 2026 und Dotierungen im Überblick
- Bestes Deutsches Spiel (dotiert mit 100.000 Euro für das Gewinnerspiel und jeweils 30.000 Euro für die zwei weiteren Nominierten)
- Nachwuchspreis Bestes Debüt (dotiert mit 60.000 Euro für das Gewinnerspiel und jeweils 25.000 Euro für die zwei weiteren Nominierten)
- Nachwuchspreis Bester Prototyp (dotiert mit 50.000 Euro für das Gewinnerspiel und jeweils 25.000 Euro für die vier weiteren Nominierten)
- Studio des Jahres (dotiert mit 50.000 Euro)
- Bestes Familienspiel (dotiert mit 40.000 Euro)
- Bestes Gamedesign (dotiert mit 40.000 Euro)
- Beste Story (dotiert mit 40.000 Euro)
- Bestes Grafikdesign (dotiert mit 40.000 Euro)
- Bestes Audiodesign (dotiert mit 40.000 Euro)
- Bestes Mobiles Spiel (dotiert mit 40.000 Euro)
- Bestes Serious Game (dotiert mit 40.000 Euro)
- Beste Innovation und Technologie (dotiert mit 40.000 Euro)
- Spieler*in des Jahres (undotiert)
- Bestes Internationales Spiel (undotiert)
- Sonderpreis der Jury (dotiert mit 10.000 Euro)
So seid ihr dabei: Die wichtigsten Infos
Wenn ihr euer Spiel einschicken wollt, gibt es ein paar wichtige Punkte zu beachten. Das Zeitfenster für die Einreichung ist kurz:
- Einreichungsphase: 5. Januar bis 23. Januar 2026
Teilnahmeberechtigt sind Spiele, die zu mindestens 80 Prozent in Deutschland entwickelt wurden und in einem bestimmten Zeitfenster rund um die Preisverleihung (zwischen dem 17. Januar 2025 und dem 29. April 2026) erscheinen. Das schließt explizit auch Early-Access-Titel ein. Ein Spiel darf dabei nur einmalig eingereicht werden. Wer also mit seinen Early-Access-Titel 2025 auf Award spekuliert hat, darf 2026 mit dem Volltitel nicht mehr antreten. Sonderregeln gibt es in der Kategorie „Nachwuchspreis Bester Prototyp“, bei der das Spiel noch NICHT veröffentlicht worden sein darf sowie in der Kategorie „Beste Innovation und Technologie“, die auch offen ist für Projekte, die zwar per Definition keine Games sind, aber einen eindeutigen Games-Bezug haben.
Getragen wird der Preis von der Bundesregierung und dem game – Verband der deutschen Games-Branche, was seine enorme politische und wirtschaftliche Bedeutung unterstreicht.
Alle detaillierten Informationen zu den Teilnahmebedingungen und zur Einreichung findet ihr auf der offiziellen Webseite des Deutschen Computerspielpreises.
Hier geht’s zu den GewinnerInnen des Deutschen Computerspielpreises 2025.
