Länder genehmigen IARC-System der USK für automatisierte Altersfreigabe

Das automatisierte Verfahren der USK zur Altersfreigabe von Online-Spielen wurde von deutschen Jugendschutzbehörden offiziell anerkannt, um den Jugendschutz auf digitalen Gaming-Plattformen zu stärken.

Der Marktanteil von physichen Games nimmt immer weiter ab. Die stetig wachsende Zahl an digitalen Spielen stellt Eltern allerdings vor Herausforderungen bei der Auswahl altersgerechter Inhalte.

Die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) vergibt bereits seit über zehn Jahren automatisierte Alterskennzeichen auf Plattformen wie dem Nintendo eShop, PlayStation Store, Microsoft Store und Google Play. Diese wurden jetzt durch deutsche Jugendschutzbehörden anerkannt und somit in ihrer Rechtssicherheit im Hinblick auf das Jugendschutzgesetz bestätigt.

So funktioniert das automatisierte System

Vor der Veröffentlichung eines Spiels müssen Publisher einen Fragebogen zu jugendschutzrelevanten Inhalten und Nutzungsrisiken ausfüllen. Das System berücksichtigt Gewaltdarstellungen sowie Funktionen wie In-Game-Chat oder In-App-Käufe. Regelmäßige Qualitätskontrollen und ein Beschwerdemanagement sollen die Zuverlässigkeit der Bewertungen gewährleisten.

Mit der Anerkennung von IARC ermöglichen wir eine moderne, international anschlussfähige Lösung, die eine einheitliche und transparente Orientierung für Eltern und pädagogische Fachkräfte schafft und gleichzeitig den Schutz von Kindern und Jugendlichen stärkt.

– Josefine Paul, Jugendministerin von NRW

Als Gründungsmitglied der International Age Rating Coalition (IARC) sorgt die USK dafür, dass deutsche Jugendschutzstandards im internationalen System verankert sind. Die Kooperation ermöglicht Länder-spezifische Alterskennzeichen und soll vor allem Familien die Auswahl digitaler Games erleichtern.

Quelle: USK

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