FFF Bayern

FFF Games-Förderung investiert 1,1 Million in 11 Projekte – 5 davon aus Franken

Der FFF Bayern fördert die Entwicklung kreativer Games mit einer siebenstelligen Summe. So soll der Stellenwert des Standorts als führende Kraft in Deutschland zementiert werden.

Der Vergabeausschuss für die Games-Förderung des FFF hat beschlossen, elf neue Games-Projekte mit insgesamt mehr als 1,1 Millionen Euro zu unterstützen. Die Fördermittel verteilen sich auf drei Produktionen (640.000 Euro), drei Prototypen-Entwicklungen (394.000 Euro) und fünf Konzepte (110.000 Euro). Die geförderten Studios sind über ganz Bayern verteilt und haben ihren Sitz in Würzburg, München, Nürnberg, Erlangen, Augsburg, Gersthofen, Bayreuth und Wiesentheid.

Bayerns Digitalminister Dr. Fabian Mehring betont die Bedeutung der kontinuierlichen Förderung: „Während der Bund über die letzten Jahre leider Unsicherheit verbreitet hat, setzen wir in Bayern weiter auf Stabilität und gezielte Unterstützung für kreative Spielideen.“

Diese Spiele werden vom FFF gefördert

Zu den geförderten Projekten gehört unter anderem Prospera, ein First-Person-City-Builder des Münchner Studios Active Fungus, in dem SpielerInnen eine kleine Siedlung durch das Zeitalter der Industrialisierung führen müssen. (Produktionsförderung – 450.000 Euro)

Auch das Würzburger Studio Gentle Troll Entertainment, das für den Deutschen Computerspielpreis als Studio des Jahres nominiert ist, erhält Unterstützung: Dreamwalker: A Tavern Talk Story ist ein Fantasy-Visual-Novel, in der Spielende magische Tränke mixen und gegen eine mysteriöse Bedrohung kämpfen. (Produktionsförderung – 140.000 Euro)

Das schwäbische Studio Memory Forge bekommt den Prototyp Incredibug gefördert, einen 3D-Platformer, in dem die Kellerassel Bobo gesteuert wird. (Prototypenentwicklung – 94.000 Euro)

Number 13 Media aus Erlangen arbeitet am Konzept Forestbound, einem Cosy-Survival-Spiel ohne Gefahren. (Konzeptentwicklung 20.000 Euro)

Die Pixel Maniacs aus Nürnberg entwickeln den Prototyp Once Upon the Pines. Dabei handelt es sich um einen Adventure-Titel mit Survival-Elementen. Klassische Märchen werden mit Folklore verbunden. Die Spielenden erkunden verschiedene Biome – von verzauberten Wäldern über eisige Tundren bis hin zur feurigen Unterwelt. (Prototypenentwicklung – 100.000 Euro)

Weitere Projekte sind….

Der Titel Ruffy and the Riverside 2 vom Nürnberger Studio Zockrates Laboratories, die offensichtlich am zweiten Teil für ihren handgezeichneten Adventure-Plattformer mit magischer Flip-Mechanik arbieten. (Konzeptentwicklung – 20.000 Euro)

Die VR-Mini-Game-Sammlung Paper Play VR von Studio Moondowner aus München. ( Produktionsförderung – 50.000 Euro)

Das familienfreundliche Couch-Coop-Puzzle-Abenteuer Avocado für bis zu vier SpielerInnen von Prof. Dr. chrstoph Minnameier. (Prototypenförderung – 100.000)

Mit The Witch’s Path ein düsteres 2D-Action-Adventure mit RPG-Elementen und auffälligem Design von DEFICIT Games. (Konzeptentwicklung – 30.000 Euro)

Math the Monarch von Emergo Entertainment, ein humorvolles Roguelite-Deckbuilding-Game das mathamtische Operationen als Inspirationsquelle für die Spielmechaniken nutzt. (Konzeptentwicklung – 20.000)

Das phantasie- und humorreiches cozy Abenteuer Mad Tilly’s Megical Meds von Farovrite Ice Cream Studios das die SpielerInnen auf die Suche nach Heilmitteln für die Bewohner einer magischen Welt schickt. (Konzeptentwicklung – 20.000 Euro)

Quelle: FFF

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