Das neue Vergabegremium für die Prototypenförderung. Quelle/Autor: Gamecity Hamburg

Gamecity Hamburg öffnet zweite Förderrunde 2026 für Prototypen

Wer aktuell an einem eigenen Projekt tüftelt und in der Hansestadt ansässig ist, bekommt im Herbst eine neue Chance auf finanzielle Unterstützung für die SpieleentwicklungDie Gamecity Hamburg hat eine zweite Runde ihrer Prototypenförderung für 2026 angekündigt und stockt dafür nicht nur das Budget, sondern auch das Vergabegremium auf. 

Der Sprung von der ersten Idee zu einem spielbaren und marktfähigen Vertical Slice ist oft die größte finanzielle Hürde in der deutschen Games-Branche – vor allem weil sie die Basis dafür ist, Investoren, Publisher oder weitere Förderer vom Projekt zu überzeugen. Um junge Indie-Studios, Start-ups und kleine bis mittlere Unternehmen auf diesem Weg zu entlasten, bietet die Hamburg Kreativ Gesellschaft mit ihrer Initiative Gamecity Hamburg regelmäßige Finanzspritzen an. Da der Andrang in der Hafenstadt ungebrochen hoch ist, gibt es im September 2026 nun erfreulicherweise eine zweite Förderrunde. Dabei steht ein Gesamtbudget von bis zu 180.000 Euro zur Verfügung.

FrischBis zu 80.000 Euro für überzeugende Konzepte

Für einzelne Projekte bedeutet das: Wer die Jury mit seinem Konzept und einem überzeugenden Marktpotenzial abholt, kann bis zu 80.000 Euro als Zuschuss für die eigene Indie-Entwicklung erhalten. Das Beste daran für aufstrebende EntwicklerInnen: Die Förderung ist nicht rückzahlbar. Ihr müsst euch also nicht direkt nach der Fertigstellung eures Prototypen mit drückenden Schulden herumschlagen, sondern könnt euch voll auf die Suche nach Publishern oder weiteren Finanzierungswegen konzentrieren.

Wenn ihr mit eurem Team teilnehmen wollt, solltet ihr euch nach der gamescom etwas Zeit freihalten. Die offizielle Bewerbungsphase läuft vom 4. bis zum 24. September 2026. Das gibt euch noch ausreichend Zeit, um eure Pitch-Decks zu polieren und die Stärken eurer Indie-Games klar herauszuarbeiten.

Frischer Wind im Vergabegremium der Games-Wirtschaft

Wer entscheidet eigentlich, wohin die Gelder fließen? Für die kommende Runde bekommt das etablierte Gremium namhaften Zuwachs aus der Praxis. Neben Valentina Birke (Indie Arena Booth), Nina Müller (Goodgame Studios) und Dennis Schoubye (Leiter Gamecity Hamburg) sitzen nun zwei neue Gesichter mit am Tisch.

Mit Nora Klutzny, Producerin bei Off the Beaten Track, und Paul Taaks, Co-Founder und Creative Director bei den Overhype Studios, holt sich die Initiative wertvolle Expertise aus der direkten Spieleproduktion an Bord. Diese praxisnahe Bewertung hilft enorm, um die Chancen und Risiken junger Projekte realistisch einzuordnen und die lokale Szene gezielt zu stärken.

Alle weiteren Informationen zum Bewerbungsprozess findet ihr rechtzeitig zum Start direkt auf der offiziellen Webseite.

Quelle: Pressemitteilung Gamecity Hamburg

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