Meidenboard Berlin-Brandenburg Games-Förderrunde 01 2026 Autor/Quelle: MBB

MBB startet mit 2-Millionen-Paket für Medienproduktionen aus Berlin und Brandenburg ins Förderjahr 2026

Geldhahn auf für die Hauptstadtregion: In der ersten New-Media-Sitzung des Jahres 2026 vergibt das Medienboard Berlin-Brandenburg (MBB) rund 2 Millionen Euro. Von den insgesamt 19 geförderten Projekten profitieren auch die Games-Branche und der XR-Bereich. Besonders erfreulich: Neben etablierten Studios wie Jo-Mei räumt der akademische Nachwuchs ordentlich ab.

Insgesamt lagen 50 Anträge auf dem Tisch der Förderer, fast 5 Millionen Euro wurden angefragt. Dass am Ende „nur“ knapp 2 Millionen verteilt wurden, zeigt, wie kompetitiv das Pflaster in Berlin und Brandenburg aktuell ist. Dennoch gibt es für Gamer und EntwicklerInnen spannende Neuigkeiten: Die Mischung aus narrativen Abenteuern, Strategie und innovativer Tech-Kunst stimmt optimistisch für die kommenden Jahre.

Emberstorm und Jo-Mei: Die Rückkehr der Indie-Größen

Ein Highlight der Förderrunde ist definitiv KALDA. Dahinter steckt Emberstorm Entertainment, die uns zuletzt mit dem Hexen-Abenteuer REKA verzaubert haben. Das Team erhält 100.000 Euro Entwicklungsförderung für ihr neues Multiplayer-Survival-Projekt. Dass das Studio nach dem wirtschaftlichen Erfolg von REKA direkt nachlegt, ist ein starkes Signal für den Standort.

Auch Cornelia Geppert und ihr Team von Jo-Mei (Sea of Solitude) tauchen in der Liste auf. Mit knapp 99.000 Euro Produktionsförderung wird an einem Sea of Solitude Directors Cut Porting gearbeitet – Fans des emotionalen Adventures dürfen also gespannt sein, auf welche Plattformen die Reise als nächstes geht.

Die Games-Förderung im Überblick

Hier seht ihr, welche Spieleprojekte das Gremium in dieser Runde überzeugt haben:

Produktion

  • Cards & Cannons (Flamehead Games): Für das Strategiespiel erhält das Team 191.000 Euro.
  • Sea of Solitude Directors Cut Porting (Jo-Mei): Die Portierung des Adventures wird mit 99.000 Euro unterstützt.
  • Shady Business (Ruth Bosch): Für dieses Cozy-Game fließen 49.000 Euro.

Entwicklung

  • KALDA (Emberstorm Entertainment): 100.000 Euro für die Entwicklung des Multiplayer-Survival-Titels.
  • Beak Bandits (Lampy Games): Ebenfalls 95.000 Euro Förderung für das Cozy-Game.
  • Kiezpunk (Team Kiezpunk): 70.000 Euro Unterstützung für das Narrative Adventure.
  • Meat Grinder (Mostly Games): 65.000 Euro für die Entwicklung des Horror-Titels.
  • The Last Egg (Marlene Holly): 20.000 Euro Förderung für ihr Idle-Game.
  • Projekt Sanctuary (Valentine Ledour): 18.000 Euro für ihr Puzzle-Projekt.

XR-Kunst und Tech-Trends

Abseits der klassischen Games fließt viel Geld in immersive Erlebnisse. NEEEU Spaces erhält satte 200.000 Euro für die Produktion von Poetics of Soil: Wood Wide Web, eine internationale Koproduktion mit Partnern aus UK und Taiwan. Auch das Thema Deutsche Geschichte wird immersiv: Filmtank entwickelt gemeinsam mit französischen Partnern die Location-based Experience The Berlin Wall.

Ein spannender Randaspekt aus einer vorangegangenen Entscheidung (Digitale Medienproduktion Brandenburg): Sogar TV-Dauerbrenner nutzen längst Technologien, die auf Entwicklungen aus der Games-Branche basieren. So erhält die UFA eine Förderung für einen Virtual-Production-Pilot zu Gute Zeiten Schlechte Zeiten.

Die komplette Liste aller geförderten Projekte inklusive der seriellen Formate findet ihr hier in der Pressemitteilung des MBB.

Quelle: Pressemitteilung Medienboard Berlin-Brandenburg

3 thoughts on “MBB startet mit 2-Millionen-Paket für Medienproduktionen aus Berlin und Brandenburg ins Förderjahr 2026

    1. Hallo Grimwood,

      ich kann dir die Frage leider nicht sofort beantworten, habe sie aber an die Verantwortlichen weitergeleitet und melde mich, sobald ich mehr weiß!

      Lieben Gruß,
      Katharina

    2. Hallo Grimwood,

      die Antwort vom MBB ist da: „Bei den Games handelt es sich um KALDA, Body/Memory, Cards & Cannons.“ Ich hoffe, das hilft 🙂

      Lieben Gruß,
      Katharina

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