Fördersummen für XR-Projekte vom FFF Bayern stark erhöht. Quelle/Autor: FFF Bayern

Jackpot für Immersive Medien: FFF Bayern verdreifacht Förderung für XR-Projekte

Gute Nachrichten für alle EntwicklerInnen und Kreativschaffenden im Bereich Extended Realities (XR): Der FFF Bayern dreht am finanziellen Regler – und zwar ordentlich nach oben. Wer an Virtual Reality, Augmented Reality oder immersiven Soundprojekten arbeitet, kann ab sofort auf deutlich höhere Budgets und risikofreundlichere Förderbedingungen zugreifen.

Bayern gilt ohnehin schon als einer der stärksten Standorte für Games und Medientechnologie in Deutschland, doch jetzt legt die Förderanstalt noch eine Schippe drauf. Nachdem Projekte aus dem Freistaat auf internationalen Festivals wie in Venedig oder Cannes Preise abräumen, soll dieser Schwung genutzt werden. Die wichtigste Botschaft für euch: Die Obergrenzen für Fördergelder wurden nicht nur leicht angepasst, sondern teilweise verdreifacht. Damit reagiert der FFF Bayern auf die wachsenden Anforderungen und Budgets professioneller XR-Produktionen.

Vom Darlehen zum Zuschuss: Die neuen Konditionen

Für junge Studios und Indie-Teams dürfte vor allem die Änderung in der Entwicklungsförderung ein echter Gamechanger sein. Bisher wurden Gelder in dieser Phase oft als bedingt rückzahlbares Darlehen gewährt – ein Risiko, das gerade kleine Teams scheuen.

Mit der neuen Richtlinie wird die Entwicklungsförderung künftig als Zuschuss gewährt. Das bedeutet weniger finanzieller Druck in der kritischen Prototyping-Phase. Zudem steigt die maximale Summe hier von 30.000 Euro auf satte 100.000 Euro.

Wollt ihr euer Projekt dann in die volle Produktion bringen, stehen euch nun bis zu 300.000 Euro zur Verfügung (bisher 100.000 Euro). Damit wird es deutlich realistischer, auch international konkurrenzfähige High-End-Experiences zu stemmen. Zudem wurde der Förderbereich erweitert: Auch „Immersive Audiovisuelle Inhalte“, wie etwa XR-Filme, fallen nun unter den Schirm der Richtlinie.

Bayern als Vorreiter für Immersive Medien

Dass sich die Investition lohnt, zeigen Erfolge aus der jüngsten Vergangenheit. Titel wie Oktoberfest PhantomEmperor oder das erst im September in Venedig ausgezeichnete The Clouds Are Two Thousand Meters Up beweisen, dass XR „keine bloße Spielerei ist“, wie es FFF-Geschäftsführerin Dorothee Erpenstein formuliert.

Bayern verfügt als einziges Bundesland über einen dedizierten Fördertopf und eine eigene Richtlinie für diesen Bereich. Ziel ist es, Kultur und Innovation zu verbinden – von der Anwendung in der Industrie bis hin zu narrativen Erlebnissen in Museen.

Save the Date: Info-Event im Februar

Ihr habt eine Idee für ein AR-, VR- oder MR-Projekt in der Schublade? Dann solltet ihr euch den 5. Februar 2026 im Kalender markieren.

Um 18:30 Uhr veranstaltet das XR Förderreferat gemeinsam mit dem XR Hub Bavaria ein Event in München, um die neuen Richtlinien im Detail vorzustellen. Mit dabei sind auch Partner wie der Creative Europe Desk München und Start Into Media, die weitere Unterstützungsmöglichkeiten aufzeigen.

Die Teilnahme ist eine ideale Gelegenheit, um direkt Fragen zu eurem Antrag zu stellen und euch mit anderen ExpertInnen zu vernetzen.

Hier geht’s zur Anmeldung für das Event am 05. Februar 2026.

Weitere Informationen zu den neuen XR-Reichtlinien gibt’s hier.

Quelle: Pressemitteilung vom FFF Bayern

Kommentar verfassen

Back To Top

Entdecke mehr von gamerrepublic.de

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen