Bayern zementiert seinen Anspruch als Games-Standort Nr. 1 und investiert zusätzlich 42.000 Euro in eine umfassende Standortstudie. Ziel ist es, die bereits gut aufgestellte Games-Förderung im Freistaat in Zukunft noch smarter und zielgerichteter zu gestalten.
Bayern macht ernst im Rennen um den Titel als Deutschlands Games-Standort Nr. 1. Statt sich auf Lorbeeren auszuruhen, investiert der Freistaat nun gezielt in strategisches Wissen. Digitalminister Dr. Fabian Mehring überreichte einen Förderscheck über 42.000 Euro an Games/Bavaria, um eine detaillierte Studie über die bayerische Games-Branche in Auftrag zu geben. Damit steigt die Gesamtsumme der Förderung für 2025 auf 686.000 Euro. Die nötigen Mittel stammen aus einer Franktionsinitiative.
Daten statt Bauchgefühl: Was die Studie leisten soll
Was macht die bayerische Szene aus? Wo liegen die Stärken, wo die Herausforderungen und wo schlummern die größten Potenziale? Genau das soll die neue Studie herausfinden, die im Auftrag der Medien.Bayern GmbH von der renommierten Beratungsfirma Goldmedia GmbH durchgeführt wird. Dabei geht es nicht nur um harte Zahlen wie Umsätze und die Anzahl der Beschäftigten. Durch Interviews mit Branchen-Insidern sollen auch die Chancen und Herausforderungen für Games-Produktionen in Bayern beleuchtet werden.
Der FilmFernsehFonds Bayern (FFF Bayern) unterstützt das Vorhaben ebenfalls, denn die Ergebnisse sollen direkt dabei helfen, die bestehenden Förderinstrumente noch passgenauer auf die Bedürfnisse der EntwicklerInnen zuzuschneiden.
Klares Bekenntnis zum Standort
Für Digitalminister Dr. Fabian Mehring ist die Studie der logische nächste Schritt in einer zukunftsorientierten Strategie: „Bayern ist der Games-Standort Nummer 1 in Deutschland – und wir wollen, dass das so bleibt. Wir verdoppeln die Games-Förderung und investieren jetzt zusätzlich in Wissen. Denn wer die Branche verstehen will, muss sie messen können. Mit der neuen Studie legen wir den Grundstein für eine Förderung, die so klug ist wie die Köpfe, die in Bayern Games entwickeln.“ Dabei hat Mehring auch die Digitalwirtschaft als Ganzes im Blick: „Bayerns Games-Branche ist ein Innovationsmotor für unsere Digitalwirtschaft. Mit dem doppelten Rückenwind aus mehr Förderung und fundiertem Wissen sichern wir unsere Spitzenposition – und machen Bayern fit für das nächste Level.“
Mit ersten Ergebnissen wird Anfang 2026 gerechnet.
Quelle: Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministerium für Digitales
