Maximilian Trautvetter von game Hessen, Stephanie Wüst und Jan Klose (rechts) in den neuen Räumlichkeiten, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Michael Braunschädel

Hessen weiter auf der Überholspur: Frankfurt Business Games Hub eröffnet

Die hessische Games-Branche bekommt Zuwachs: Mit dem neuen Frankfurt Business Games Hub im Frankfurter Gründerzentrum gibt es seit dem 1. Juli 2025 einen zentralen Anlaufpunkt für die wachsende Szene der Games-Entwicklung in der Main-Metropole.

Das Projekt ist ein klares Signal der Wirtschaftsförderung Frankfurt und des Verbandes game Hessen, junge, innovative Unternehmen zu fördern und anzusiedeln. Der erste Games Hub in Frankfurt ist im Frankfurter Osten (Hanauer Landstraße) beheimatet und bietet kreativen GründerInnen bezahlbare Büroflächen sowie einen Shared-Space. Dort erhalten die Start-ups Zugang zu hochwertiger Hard- und Software, die speziell für die Games-Entwicklung benötigt wird. Der Standort wird sowohl durch das erfahrene Team des Kompass-Zentrums für Existenzgründung (einer Tochtergesellschaft der Wirtschaftsförderung) als auch durch ExpertInnen aus der Games-Branche professionell begleitet.

Drei Säulen für den Erfolg

Das Konzept des Games Hubs fußt auf drei wesentlichen Säulen:

  • Neben den Räumlichkeiten steht den jungen Unternehmen eine umfassende Betreuung bei Gründungs- und Projektentwicklungsfragen zur Seite
  • Das erfahrene Team des Kompass-Zentrums für Existenzgründung, einer Tochtergesellschaft der Wirtschaftsförderung, sowie Expertinnen und Experten aus der Games-Branche selbst, bieten ihre Unterstützung an
  • Im Games Hub werden regelmäßig Vorträge und Netzwerktreffen veranstaltet, die gemeinsam von Kompass und game Hessen organisiert werden

Der Frankfurter Games Hub wird in enger Abstimmung mit einem ähnlichen Projekt in Darmstadt realisiert. Während Darmstadt den Fokus auf Technologie und Businessentwicklung legt, konzentriert sich Frankfurt mit dem Schwerpunkt auf Business and Legal sowie Marktzugang, um den jungen Kreativunternehmen bestmögliche wirtschaftliche Chancen zu eröffnen.

Überzeugungstäter: Stadt und Branche sind einhellig überzeugt vom Projekt

Stephanie Wüst, Dezernentin für Wirtschaft, Recht und Stadtmarketing, betont die Bedeutung des Games Hubs: „Mit dem Games Hub wird in Frankfurt ein Angebot für Gründer der Gamesbranche realisiert, das Frankfurt als attraktiven und kreativen Standort positioniert“. Sie hebt hervor, dass die Games-Branche eine hochinnovative und wachsende Branche ist, für die Frankfurt beste Voraussetzungen biete.

Auch Bernhard Grieb, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Frankfurt, ist begeistert vom Konzept und sieht im Games Hub eine ideale Ergänzung der bestehenden Förderangebote in Frankfurt. Er freut sich auf die Zusammenarbeit mit den BranchenexpertInnen und auf viele erfolgreiche Gründungen in der Stadt.

Jan Klose, regionaler Ansprechpartner für Hessen von game, dem Verband der deutschen Games-Branche, unterstreicht die Notwendigkeit des neuen Angebots: „Hessen war schon lange ein wichtiger Standort für Games-Entwickler und beherbergt mehrere renommierte große Studios. Jedoch gibt es im Bereich Gründungen und Gründerbetreuung seit langem eine Lücke, die durch das neue Angebot geschlossen werden kann. Wir sind sehr froh, dass Hessen nun die Chance ergreift, und freuen uns auf die Zusammenarbeit“.

Frankfurt: Die künftige Main-Game-Metropole?

Auch Stephanie Wüst hebt in ihrem Kommentar die Bedeutung hervor, die Frankfurt als Games-Standort jetzt schon habe. Als Beispiele nennt sie die europäische Zentrale von Nintendo of Europe SE und Keen Games, die Entwicklerschmiede hinter dem besten deutschen Computerspiel des Jahres 2025.

Frankfurt punktet indiskutabel mit einem hervorragenden Infrastruktur: Es liegt sowohl was den Zug- als auch den Flugverkehr anbelangt an einem nationalen und internationalen Verkehrsknotenpunkt. Auf Durchreisende und WahlfrankfurterInnen wartet ein attraktiven Gründungsumfeld – inklusiver einem guten Zugang zu Gründungsberatung sowie einem Netzwerk an anderen kreativen Köpfen. Auch Events wie die GermanDevDays, die Massif Games Convention und einigen EntwicklerInnen-Stammttischen des game tragen zur Attraktivität des Standorts bei. Auch in den Nachbarstädten Wiesbaden und Mainz gibt es eine florierende EntwicklerInnen-Szene, die in deutlicher! weniger als eine Stunde erreichbar ist.

Und wen das nicht überzeugt, hier noch ein paar Zahlen: Die Games-Wirtschaft in Frankfurt konnte 2025 trotz einiger Herausforderungen ein solides Wachstum verzeichnen. Die Zahl der Beschäftigten in der Kreativ- und Kulturwirtschaft, zu der auch die Games-Branche gehört, ist um 2,1 Prozent gestiegen. Aktuell sind in Frankfurt rund 15.000 Menschen in der Software- und Games-Industrie beschäftigt. Dies entspricht 42 Prozent (ihr lest richtig!!!) der gesamten Kultur- und Kreativwirtschaft, die am Standort Frankfurt einen Umsatz von 8,6 Milliarden Euro erwirtschaftet.

Das Projekt ist ein enorm wichtiges Signal nach innen und außen, weil es gerade der zögernden hessischen Politik einmal mehr beweist: Die Games-Wirtschaft in Hessen besitzt enormes Potential! Eine Goldgrube, die sogar schon mit Hacken und Loren ausgestattet ist und nur darauf wartet, endlich geschürft zu werden.

Ihr wollt mehr wissen? Hier ein paar wichtige Links

Hier erfahrt ihr mehr über das Projekt Frankfurt Business Game Hub

Webseite des KompassFrankfurt, in dessen Räumen der Frankfurt Business Game Hub untergebracht ist

Hier könnt ihr dem game Hessen-Discord beitreten

Quelle: Stadt Frankfurt am Main

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